KSB Borken e.V.

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DSA-Landeswettbewerb 2016: Kreissportbund Borken der „Drittbeste“ in NRW!

In Nordrhein-Westfalen kommt der gesunde sportliche Ehrgeiz nicht aus der Mode: So verzeichnet das Deutsche Sportabzeichen mit insgesamt 233.425 erfolgreich abgelegten Prüfungen im Jahr 2016 in den Städten, Gemeinden und Schulen von NRW sogar einen kleinen Anstieg von 63 Abzeichen gegenüber dem Vorjahr. Seit Beginn der Statistik im Jahr 1950 stehen für das größte deutsche Bundesland somit rund 10,4 Millionen gesammelte Sportabzeichen zu Buche.

Am Freitag, den 12.05.2015 nahmen die „Landessieger“ in der GOP Essen aus den Händen von Michaela Engelmeier, Vizepräsidentin Breitensport beim Landessportbund NRW, Bernhard Schwank, Abteilungsleiter im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS), sowie Thomas Kufen (Oberbürgermeister der Stadt Essen) die verdienten Urkunden entgegen.

In dem Wettbewerb der Kreissportbünde reichten die insgesamt 10.489 Abzeichen des KSB Borken für den 3. Platz in NRW (hinter KSB Coesfeld und KSB Gütersloh), das bedeutet eine Verbesserung um zwei Plätze im Vergleich zum Vorjahr (5. Platz). In absoluten Zahlen hat der KSB Borken sogar die zweitbeste Abnahmezahl unter allen 54 Kreisen und kreisfreien Städten in NRW erreicht, besser waren nur die Gütersloher mit 10.897 Beurkundungen.

Günter Puhe, KSB Vizepräsident nahm im Namen des KSB Borken die Ehrungsurkunde entgegen. „Wir haben in diesem Jahr ein fantastisches Ergebnis erreicht. Dennoch wollen wir auch künftig durch gemeinsame Aktivitäten im Rahmen des Paktes für den Sport im Kreis Borken eine noch stärkere Beteiligung erreichen“, betonte der KSB Funktionär direkt nach der Ehrung.

Hervorragend haben auch die im Kreisgebiet ansässige Schulen abgeschnitten:

  • In der Kategorie „Sekundarstufen I und II mit bis zu 500 Schüler/-innen“ gewann die St. Anna Realschule Stadtlohn! Platz 6 erreichte die RS Velen-Ramsdorf, Platz 7 RS im Vestert, Platz 10 RS für Jungen und Mädchen Rhede!
  • In der Kategorie „Sekundarstufen I und II mit 501 bis 800 Schüler/-innen“ erreichte die Herta-Lebenstein-Schule Stadtlohn Platz 5.
  • In der Kategorie „Primar- und Sekundarstufen I und II mit bis zu 500 Schüler/-innen“: Platz 5 für die St.-Felicitas-Schule Vreden, Platz 6 für die Neumühlen-Schule Borken-Gemen, Platz 7 für das Haus Hall Gescher und Platz 8 für die Bischof-Ketteler-Schule Bocholt!

„Ich denke wir alle dürfen auf die Ergebnisse 2016 stolz sein“ – resümierte Günter Puhe und ergänzte: „Das Ziel für dieses Jahr steht fest: wir nehmen uns nun die 11.000 – Marke vor“!

 

Erzieherinnen und Übungsleiterinnen für Bewegungsförderung ausgebildet

13 Erzieherinnen und Übungsleiterinnen haben von April bis Mai 2017 erfolgreich die neue Zertifikat-Ausbildung „Bewegungsförderung in Sportverein und Kita“ des Bildungswerks im KSB Borken in Borken durchlaufen und jetzt ihre Abschlussbescheinigungen erhalten. In der 70-stündigen Ausbildung haben die Teilnehmer/innen aus Ahaus, Bocholt, Borken, Hamminkeln, Heiden, Sonsbeck, Velen und Wesel sich mit der Bedeutung vielfältiger Bewegungserfahrungen für Kinder umfangreich auseinandergesetzt. Sie erhielten viele neue Anregungen, die sie jetzt im Eltern-Kind-Turnen oder Kinderturnen im Verein oder in den Bewegungsangeboten in der Kita umsetzen werden. Die ganzheitliche Förderung der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung stand dabei stets im Vordergrund der Ausbildung. Weitere Themen waren der Einsatz von Klein- und Großgeräten, die Entwicklung von Bewegungsgeschichten, die Methodenvielfalt in der Bewegungsförderung sowie die Kooperationsmöglichkeiten von Sportvereinen und Kitas, zum Beispiel im Rahmen des Kibaz. Die Zertifikatsausbildung war für einige Erzieherinnen eine Voraussetzung für die Anerkennung ihrer Einrichtung als Bewegungskindergarten.

Mitgliederversammlung des KSB Borken Wolfgang Reinert zum neuen Präsidenten des KSB Borken gewählt – Ehrenpräsidentschaft für Hans-Georg Zurhausen

Der Präsident des KSB Borken Hans-Georg Zurhausen begrüßte am Samstag, den 29.04.2017 die Delegierten aus den Sportvereinen zur Mitgliederversammlung des KSB Borken im Kreishaus Borken, insbesondere die stellvertretende Landrätin Silke Sommer und die Leiterin des Fachbereiches Schule, Kultur und Sport des Kreis Borken, Elisabeth Büning. In ihrem Grußwort ging die stellvertretende Landrätin Silke Sommer auf die gemeinsamen Veranstaltungen „Sportlerehrung des Kreises Borken“ und „Sportabzeichen-Wettbewerb“ ein, durch die immer im Frühjahr der Sport ganz besonders in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt wird. Erfreulich ist dabei die Steigerung der Sportabzeichen-Zahlen auf über 10.000 Abzeichen. Hierzu hat sicherlich auch die im Pakt für den Sport vereinbarte Unterstützung der Sportabzeichen-Aktionstage durch den Kreis Borken beigetragen. Die Entwicklung beim Sportabzeichen hätte sicherlich ganz besonders den leider verstorbenen Ehrenpräsidenten des KSB Borken, Karl-Heinz Bickmann gefreut, der sich immer für die Belange des Sports engagiert hat. Der Kreis dankte ihm nochmals für seine Verdienste. Ebenfalls erwähnte sie in ihrem Grußwort die Verleihung der Sportplakette des Landes NRW an Wolfgang Reinert und Franz Müller und gratulierte beiden zur Ehrung. Auch in der Mitgliederversammlung wurden Ehrungen vorgenommen. Hans-Georg Zurhausen und Wolfgang Reinert zeichneten Werner Hüntemann (Legden), Eduard Kreyenbrink (Isselburg) und Manfred Lenz (Gronau) für ihr außergewöhnliches Engagement für den Sport mit der Ehrennadel des KSB Borken aus. Im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung ging Hans-Georg Zurhausen in seinem Bericht auf das Handlungsprogram „Integration durch Sport“ und die Möglichkeiten der Sportvereine ein. Laut Hans-Georg Zurhausen ist der „Sport international und kann alle Kulturen, Hautfarben, Religionen und Sprachen integrieren und kann dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und Minderheiten zu integrieren.“ Er ermutigte die Sportvereine, Angebote für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte einzurichten. Weiterhin informierte er über die neue Kooperationsvereinbarung des KSB Borken mit dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen und der generellen Bedeutung von Kooperationen für die Vereinsentwicklung. Änderungen im Gesundheitssport / Prävention wurden ebenfalls kurz vorgestellt und auf die neue Service-Plattform des Deutschen Olympischen Sportbundes verwiesen. Nach dem Rück- und Ausblick informierte Hans-Georg Zurhausen die Anwesenden, dass in der diesjährigen Mitgliederversammlung turnusmäßig nach 4 Jahren wieder die Wahl des Präsidenten auf der Agenda stehe. Er habe länger darüber nachgedacht, sich aber jetzt erst vor kurzem endgültig entschieden, aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder zur Wahl als Präsident anzutreten. Er dankte dem Präsidium, dem Vorstand, den hauptberuflichen Mitarbeitern, den Vereinsvertretern und dem Kreis Borken für die gute Zusammenarbeit in den letzten 20 Jahren seiner Präsidentschaft. Die Delegierten wurden überrascht von der Entscheidung, dankten aber ihrem scheidenden Präsidenten mit lang anhaltendem, stehenden Applaus für seine Verdienste und die positive Entwicklung des KSB Borken. Damit sein Fachwissen und Engagement auch weiterhin für den KSB Borken zur Verfügung steht, folgte die Versammlung dem Vorschlag der Ehrenkommission und wählte Hans-Georg Zurhausen zum Ehrenpräsidenten. Neuer Präsident des KSB Borken wurde Wolfgang Reinert, der der Versammlung für das entgegengebrachte Vertrauen dankte. Er möchte sich zukünftig verstärkt für die Werte des Sports einsetzen und die Qualifizierungsmöglichkeiten im Sport weiter ausbauen. Wolfgang Reinert führte dann durch die weitere Tagesordnung (Jahresabschluss 2016, Entlastung des Präsidiums und Vorstands, Verabschiedung des Haushalts 2017). Zum Ende der Mitgliederversammlung dankte er allen Anwesenden für ihr Erscheinen und für ihr Engagement im Sport.

Spatenstich für den neuen Bewegungskindergarten

Zum offiziellen Spatenstich trafen sich Architekt Rupert Koller, Bauunternehmer Alfons und Simon Klein-Ridder, Statiker Thomas Spangemacher, Andrea Strehlau und Georg Hebing vom Kreissportbund, Heike Heßling (Familienbüro Kreis Borken) sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung der Gemeinde Raesfeld.

(c) Gemeinde Raesfeld | Text und Foto: {Claudia Wesseling}

Mit dem offiziellen Spatenstich beginnen nun die Bauarbeiten an der Straße Zum Michael / Füllenkamp für einen neuen Kindergarten in Raesfeld. Auf einer Fläche von 1500 Quadratmetern wird hier bis zum Sommer ein rechteckiger Massivbau mit einem flachgeneigten Dach entstehen. 264 Quadratmeter Grundfläche werden bebaut, so dass auf den zwei Geschossen 450 Quadratmeter Nutzfläche entstehen, die Platz für die Betreuung von 40 bis 45 Kindern in zwei Gruppen bieten. Rund 1,2 Millionen werden für den Bau und die Ausstattung des neuen Kindergartens aus dem Gemeindehaushalt bezahlt. Eine Investition in die Zukunft, so Bürgermeister Andreas Grotendorst. „Das ist das vom Volumen und den Kosten her größte Hochbauprojekt seit mehr als zehn Jahren. Ziel ist es die Überhangplätze in den bestehenden Kindergärten wieder abzubauen und den Eltern eine vielfältige Kindergartenlandschaft zu bieten.“ Träger des neuen Kindergartens ist der Kreissportbund (KSB), der auch in Raesfeld auf Bewegung setzen wird. „Wir haben seit mehr als 20 Jahren Erfahrung als Träger von Kindertageseinrichtungen. Uns ist es wichtig, die Entwicklung der Kinder über Bewegung zu fördern und sie zum Selber-Tun zu animieren“, erläutert Georg Hebing, Vorstandsvorsitzender des KSB. „Über Bewegung lässt sich vieles lernen: Wer nicht rückwärts laufen kann, kann auch nicht rückwärts rechnen.“ Gleichzeitig sehe sich der KSB als Dienstleister, der durch bedarfsorientierte Konzepte den Alltag der Familien erleichtern will. Derzeit liegen für die neue Kita zwischen 25 und 30 Anmeldungen vor. Abhängig vom Alter der Kinder und den Buchungszeiten werde man voraussichtlich mit sieben bis acht Mitarbeitern, teils Teilzeitkräften, in Raesfeld starten, so Hebing.