Schule und Verein

SporthelferInnen erleben Trial mit dem deutschen Meister

Kurz vor den Herbstferien erlebte der Sporthelferkurs der St.-Anna-Realschule Stadtlohn eine ganz besondere Sporteinheit. Auf dem Vereinsgelände des TSMC Stadtlohn durften sie an einem Workshop zum Thema „Trialfahren“ teilnehmen.

Angeleitet von Jannis Oing startete der Workshop mit der Zuweisung der Trial-Räder, passend nach Körpergröße und wie beim Trialfahren üblich – ohne Sattel. „So haben die Räder weniger Gewicht. Außerdem stören die Sättel bei den Tricks“ erklärt Jannis Oing, frisch gebackener deutscher Meister.

Nach einer ersten Einweisung wurde das gesamte Vereinsgelände mit den Trial-Rädern erkundet und erste Hindernisse über- oder unterquert. Es folgten spielerische Übungen wie Hütchen umwerfen und wieder aufstellen und ein Staffelrennen. Anschließend durften die St.-Anna-SchülerInnen sich frei ausprobieren, immer versehen mit den fachmännischen Tipps des ÜL Jannis Oing. Der Workshop endete mit einer abschließenden Fragerunde und einem begeisterten Sporthelferkurs.

Ermöglicht wurde der Workshop durch den Kooperationspartner KSB Borken. Da das traditionelle Sporthelferforum dieses Schuljahr leider aufgrund der aktuellen Umstände ausfallen muss, vermittelte der KSB Borken diesen Praxis-Workshop gemäß dem Motto „Sporthelfer on Tour“ mit dem Ziel, dass SporthelferInnen attraktive Vereinssportarten kennenlernen. Der Sporthelferkurs der St.-Anna-Realschule bedankte sich herzlich beim TMSC Stadtlohn und dem KSB Borken für das außergewöhnliche Angebot.

Erster Schulschachpatent-Lehrgang in Heiden

Mitte September 2020 haben 7 Personen am ersten Schulschachpatent-Lehrgang in Heiden teilgenommen, der in Kooperation des Sportbildungswerks im KSB Borken und  des Schachvereins Heiden 62 unter Leitung von Karin Knop stattfand. Ziel des Lehrgangs war, Informationen und vielfältige Anregungen zu bekommen, um selbst eine Schach-AG in Schulen anzubieten. Die Lehrgangsgruppe bestand aus einem bunten Mix von Hobby-Spielern und starken Vereins-Schachspielern.  Schnell stellte man fest: So vielfältig die Teilnehmenden, so vielfältig sind auch die Vorerfahrungen der Kinder, die man später unterrichten wird. Im Lehrgang wurden zunächst die Gangarten der einzelnen Figuren erläutert und Methoden und Mini-Spiele vorgestellt, wie sie Kindern erklärt werden können. Kleine Geschichten zu den Figuren und erste Spiele zur Entwicklung von Strategien standen hier Vordergrund.  Im weiteren Verlauf des Lehrgangs erlebten die Teilnehmenden in der Sporthalle, wie Schach und Bewegung miteinander verbunden werden kann. Staffelspiele, Simultan-Rundlauf-Schach, Basketball-Schach, Fußball-Schach und Schachkegeln waren hier nur einige Beispiele, die die Schachspieler/innen ganz schön ins Schwitzen brachten. Nach der Praxisphase setzten sich die Teilnehmenden mit verschiedenen Materialien der Deutschen Schulschachstiftung auseinander (Schachbücher, Methodenkoffer), die für Schach-AGs zur Verfügung stehen. Zudem tauschten sie sich über Fördermöglichkeiten und Umsetzungsideen aus. Am Ende des Lehrgangs stand ein Online-Test, den alle Teilnehmenden mit großem Erfolg bestanden, so dass Karin Knop allen entsprechende Urkunden aushändigen konnte. Auch für 2021 ist wieder ein Schulschachpatent-Lehrgang im Kreis Borken geplant.

KSB Borken und Irena-Sendler-Gesamtschule Ahaus kooperieren in der ÜL-C-Ausbildung

Qualifizierte Vereinsmitarbeiter/innen gemeinsam auszubilden und junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken, ist das erklärte Ziel des KSB Borken und der Irena-Sendler-Gesamtschule Ahaus. Hierzu unterzeichneten der KSB-Präsident Wolfgang Reinert und die Schulleiterin Margot Brügger eine Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Durchführung von DOSB-Lizenzausbildungen für den Sport. In der Q 1 der gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule wird den Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines Projektkurses ermöglicht, die ÜL-C-Lizenz Breitensport durch den KSB Borken zu erwerben und damit Sport und Bewegung im Kreis Borken zu unterstützen. Viele Vereine, Sportinstitutionen oder Schulen im Kreis Borken sind immer wieder auf der Suche nach neuen Kräften - seien es Trainer, Gruppenleiter oder Vereinsmitarbeiter für organisatorische Aufgaben. „Durch das Engagement der Irena-Sendler-Gesamtschule Ahaus erhoffen wir uns natürlich, für unsere Vereine im Kreis neue sportbegeisterte Nachwuchskräfte hinzu zu gewinnen. Wir freuen uns daher sehr über diese Kooperation", so Wolfgang Reinert, Präsident des KSB Borken. Durch die Qualifizierungsmaßnahmen erwerben die Schülerinnen und Schüler Fähigkeiten und Kompetenzen, die für ihre Persönlichkeitsentwicklung, Identitätsfindung und auch für den beruflichen Werdegang förderlich sind. Sie werden an die Sportvereinsarbeit herangeführt und lernen, Verantwortung für sich und andere im Sport zu übernehmen. Der KSB Borken bietet den Schülerinnen und Schülern an, über seine Kontakte zu den Sportvereinen im Kreis Borken vermittelnd tätig zu werden, z. B. bei der Suche nach Hospitationsplätzen. "Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und Unterstützung des KSB Borken und hoffen, unsere Schülerinnen und Schüler für das lebenslange Sporttreiben und für die ÜL-Tätigkeit im Verein begeistern zu können", resümierte Margot Brügger, Schulleiterin der Irena-Sendler-Gesamtschule Ahaus.

Kooperationsvereinbarung geschlossen: Für mehr Sport in der Schule
Neue Bälle für die Sporthelfer/innen der Städtischen Gesamtschule in Bocholt

Einen Ballsack mit 10 verschiedenen Bällen überreichte Annette Hülemeyer von der Sportjugend im KSB Borken an die aktiven Sporthelfer/innen der Städtischen Gesamtschule Bocholt. Im Beisein von Schulleiter Jens Heinemann und Sportlehrer Robin Vastal bedankte sie sich bei den Sporthelferinnen Laura Gordzielik, Hannah Tepasse und Jette Vüllings für ihr Engagement. Sie gehören zu den speziell ausgebildeten Schüler/innen, die Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Mitschüler/innen im außerunterrichtlichen Sport ihrer Schule gestalten und durchführen. Landesweit beteiligen sich mehr als 1000 Schulen an dem Sporthelfer-Programm, das von der Sportjugend NRW, der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der AOK unterstützt wird. Robin Vastal führt seit einigen Jahren an der Gesamtschule die 30-stündige Ausbildung in der Jahrgangsstufe 8 durch. In der 9. und 10. Klasse sind die Sporthelfer/innen dann im Pausensport oder bei Sportfesten im Einsatz und werden dabei von ihm begleitet. In diesem Schuljahr haben sie zum Beispiel darüber hinaus die Bundesjugendspiele an der Grundschule unterstützt. „Die Sporthelfer/innen sind für das Schulleben sehr wichtig“ betont Schulleiter Jens Heinemann, „denn sie organisieren die bewegte Mittagspause oder Sportturniere und übernehmen damit schon frühzeitig Verantwortung.“ Durch Hospitationen sollen die Sporthelfer/innen zukünftig auch verstärkt Einblick in Übungsleitertätigkeiten in Sportvereinen bekommen. Laura Gordzielik und Hannah Tepasse (Klasse 10e) haben sich zu Sporthelfern ausbilden lassen, weil Sport ihr Hobby ist und sie viel lernen für die Leitung von Kindergruppen. Ihre Klassenkameradin Jette Vüllings ist nicht nur in der Schule sondern auch im Verein als Sporthelferin aktiv und kann vieles aus der Sporthelfer-Ausbildung in ihrer Voltigiergruppe für Kinder im Reitverein Rhede anwenden. Die Sporthelfer/innen können ihre schulische Ausbildung noch erweitern und einen zweiten Teil bei der Sportjugend im KSB Borken absolvieren und damit die Vorstufe zum Übungsleiter C erwerben. Die nächsten Sporthelfer-Ausbildungen der Sportjugend im KSB Borken finden in den Osterferien in Borken und Ahaus statt.

KSB Borken unterstützt Sporthelfer-Programm im Gymnasium Georgianum in Vreden

Kurz vor Weihnachten gab es noch eine erfreuliche Überraschung für die Sporthelfer/innen des Gymnasiums Georgianum. Als Dankeschön für ihr Engagement und zur Unterstützung der Sporthelfer-Ausbildung überreichte Annette Hülemeyer (Jugendbildungsreferentin der Sportjugend im KSB Borken) im Pausensportraum einen Sack mit verschiedenen Bällen an die aktiven Sporthelfer/innen in Vreden. Sporthelfer sind speziell ausgebildete Schüler/innen, die Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Mitschüler/innen im außerunterrichtlichen Sport ihrer Schule gestalten und durchführen. Landesweit beteiligen sich mehr als 1000 Schulen an dem Sporthelfer-Programm, das von der Sportjugend NRW, der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der AOK unterstützt wird.

Am Gymnasium Georgianum wird die 30-stündige Ausbildung seit einigen Jahren unter der Leitung der Sportlehrerin Nadine Tenhumberg durchgeführt. „Die Sporthelfer/innen sind für das Schulleben sehr wichtig“ betont Schulleiter Dr. Jürgen Klomfaß, „denn sie organisieren den Pausensport für die jüngeren Klassen und helfen bei Sportfesten und Turnieren mit“.

Warum lassen sich Schüler/innen zu Sporthelfern ausbilden? „Ich lerne hier viel für die Leitung von Kindergruppen und finde es toll, in den Pausen Sport für die 5er / 6er anzubieten“, sagt Marie Klein-Schmeink (Klasse 9b). Einige Schüler/innen sind nicht nur in der Schule, sondern auch im Verein als Sporthelfer/in aktiv und können vieles aus der Sporthelfer-Ausbildung in ihren Verein, z. B. in Vreden-Lünten anwenden.

Die Sporthelfer/innen können ihre schulische Ausbildung noch erweitern und einen zweiten Teil bei der Sportjugend im KSB Borken absolvieren und damit die Vorstufe zum Übungsleiter C erwerben. Einige Sporthelfer/innen haben diesen zweiten Teil bereits absolviert. Die nächsten Lehrgänge der Sportjugend werden 2020 in den Osterferien in Burlo und Ahaus angeboten. Weiterführende Schulen, die in die Sporthelfer-Ausbildung einsteigen möchten, können bei den Beratern im Schulsport oder beim KSB Borken nähere Infos anfordern.

Gute Beteiligung beim 5. Sporthelferforum in Ahaus

Kurz vor den Herbstferien war es wieder soweit – das 5. Sporthelferforum der Sportjugend im KSB Borken stand an und rund 85 Sporthelfer/innen aus dem Kreis Borken erlebten am 9.10.2019 einen abwechslungsreichen und praxisbezogenen Workshoptag. Gemeinsam mit den Beratern im Schulsport und der Gesamtschule Ahaus organisierte das Team der Sportjugend wieder attraktive Sportangebote und schaffte den passenden Rahmen zum Erfahrungsaustausch. Die „Renner“ waren in diesem Jahr die Workshops „Bubble Ball Soccer“ und „Ninja-Parcours“. Aber auch variantenreiche Ballspiele mit neuen, trendigen Bällen oder Coole Lauf- und Fangspiele waren angesagt. Außerdem beschäftigten sich die Sporthelfer/innen mit Aufgaben zum Teambuilding, erprobten ihre Leistungsfähigkeit beim Functional Fitness oder Kettlebell-Training und lernten die Grundlagen des Rugby-Spiels kennen. Darüber hinaus bekamen sie einen Einblick in attraktive Übungsformen in der Leichtathletik. Relaxt ging es zu im Workshop „Chill mal“, bei dem Igelball-Massagen, Traumreisen und weitere Entspannungs-Übungen im Vordergrund standen.

Ziel des Forums war, den Sporthelfern eine Plattform zu bieten, sich fortzubilden, Neues aus Spiel und Sport kennenzulernen und Kontakt zu anderen Sporthelfern/innen zu knüpfen. Am Forum nahmen Schüler/innen der Irena-Sendler-Gesamtschule Ahaus, der Anne-Frank-Realschule Ahaus, der städtischen Gesamtschule Bocholt, des Gymnasiums Georgianum Vreden und der Sekundarschule Horstmar-Schöppingen teil. In diesen Schulen werden schon seit langem Sporthelfer/innen ausgebildet, die Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Mitschüler/innen im außerunterrichtlichen Sport und im Ganztag ihrer Schule gestalten und durchführen. Beim Forum konnten alle Teilnehmenden drei Praxisworkshops besuchen und beim Erfahrungsaustausch von anderen Schülern hören, wie vor Ort die Aufgaben und der Einsatz von Sporthelfern geregelt ist. Die begleitenden Sportlehrkräfte tauschten sich über die neue Sporthelfer-Konzeption und deren Umsetzung aus und informierten sich gegenseitig über Einsatzfelder der Sporthelfer. Das Forum wurde unterstützt von der Sportjugend NRW, der Landesregierung NRW, einzelnen Krankenkassen und der Bezirksregierung Münster. Auch im nächsten Jahr soll wieder eine solche Veranstaltung stattfinden, bei der Sporthelfer/innen und Lehrkräfte neue Impulse bekommen. Schulen, die Interesse an der Sporthelfer-Ausbildung haben, können sich bei der Sportjugend im KSB Borken, Annette Hülemeyer (Tel. 02862-4187931) und den Beratern im Schulsport, Karin Emming und Jörg Walter über die Ausbildung informieren.

Erfolgreicher Abschluss der ÜL-C-Ausbildung
Erfolgreicher Abschluss der ÜL-C-Ausbildung

22 Schüler und Schülerinnen des Berufskollegs am Wasserturm Bocholt haben nach erfolgreichem Abschluss des Übungsleiter-C-Breitensport-Lehrgangs ihre Lizenz vom Lehrgangsleiter Klaus Ebbert und dem Oberstufenkoordinator Martin Verhasselt ausgehändigt bekommen. Der Lehrgang wird seit Jahren in Zusammenarbeit mit dem KSB Borken im Rahmen eines Diff-Kurses in den Klassen 12 und 13 der gymnasialen Oberstufe sowie auch in der Höheren Handelsschule durchgeführt.