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Mitgliederversammlung 2016

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Willkommen beim KreisSportBund Borken e.V.

 Rund 110 km lang und 60 km breit ist das "Gebiet" des KreisSportBundes (KSB) Borken. Ländlich geprägt, Bauernhöfe, Reitmöglichkeiten. Mit seinen zahlreichen Vereinen und Organisationen ist hier immer was los. Sie erreichen uns: Montag bis Donnerstag 08.30 bis 16.30 Uhr Freitag 08.30 bis 15.00 Uhr info@ksb-borken.de

Aktuelles

Wieder stabile Zahlen in Sportvereinen im Kreis Borken: 146.556 Einwohner betreiben Vereinssport!

Die Mitgliederzahl der im Landessportbund NRW im Jahr 2016 organisierten Bürgerinnen und Bürger ist im Vergleich zum Vorjahr um 20.560 gestiegen. Der Sport bleibt weiterhin die größte organisierte Bürgerbewegung in Nordrhein-Westfalen. Das zeigt die jüngste Bestandserhebung* des Landessportbundes NRW: Mit dem Stichtag 28. Februar 2016 zählten die 18.866 Mitgliedsvereine des LSB NRW 5.112.932 Mitglieder. Dies entspricht einem Organisationsgrad von 28,9 %.

Die neuste Statistik des LSB NRW hat gleichzeitig bestätigt, dass auch im Kreis Borken der Vereinssport weiterhin die größte Bürgerbewegung ist. Die hiesigen Sportvereine erfreuen sich nach wie vor einer hohen Attraktivität: 40,02 Prozent der Bürgerinnen und Bürger gehören im Kreisgebiet einem Sportverein an. Die Vereinsdichte beträgt 1,03 Vereine pro 1000 Kreisbewohner.

Genau 146.556 Mitgliedschaften haben die 379 im Kreisgebiet ansässige Sportvereine zum Stichtag 28.02.2016 beim LSB NRW gemeldet. Das bedeutet einen leichten Zuwachs um 444 Personen gegenüber dem Vorjahr, womit scheint der seit 2009 anhaltende rückläufiger Trend gestoppt zu sein. Dennoch gehört mehr als zwei Fünftel der Kreisbürger einem hiesigen Sportverein an; der Sport bleibt die größte und mitgliederstärkste Bürgerbewegung im Kreis Borken!

Die Mitgliederstruktur weist 80.270 männliche (ca. 55 Prozent) und 66.286 weibliche (ca. 45 Prozent) Mitglieder auf und bleibt auf Kreisebene im Vergleich zum Vorjahr stabil. Die Vereinslandschaft der Sportvereine im Kreis Borken ist so um einiges „weiblicher“ als in NRW, wo „nur“ ca. 39% Prozent weibliche Mitglieder zu verzeichnen sind.

Des Weiteren werden 48.579 (ca. 33 Prozent der Gesamtmitgliedschaften) Jugendliche bis 18 Jahren und 23.346 (ca. 16 Prozent der Gesamtmitgliedschaften) Mitglieder, die älter als 60 Jahre sind, gezählt. Mit einem Anteil von ca. 33 Prozent der Mitgliedschaften bis 18 Jahre ist die Mitgliederstruktur im Kreisgebiet zwar weiterhin stark durch die Kinder- und Jugendmitgliedschaften geprägt, der Anteil aber sinkt und gleicht sich hierbei unaufhaltsam dem landesweiten Durchschnitt von aktuell ca. 32 Prozent an. Der Seniorenanteil von 16 Prozent liegt knapp 1,7 Prozentpunkte unter dem NRW Wert von ca. 17,70 Prozent.

So ist bei den Mitgliedschaften der Kinder und Jugendlichen (Altersklasse 0 bis 18 Jahre) im Vergleich zum Jahr 2015 wieder ein Rückgang von 1.465 Mitglieder zu verzeichnen. Dort wirken sich schon seit längeren Zeit die demografischen Aspekte sichtbar aus (im gleichen Zeitraum sank auch der Anteil der Kinder und Jugendlichen im Kreisgebiet). Im Jahre 2010 waren noch in diese Altersklasse in heimischen Vereinen 57.424 Kinder und Jugendliche organisiert, das sind 8.845 mehr als heute! Nach eigenen Berechnungen/Prognosen des Kreissportbundes ist mit der Fortsetzung dieser negativen Entwicklung auch langfristig zu rechnen, was eine riesige Herausforderung für den hiesigen Vereinssport in der Zukunft darstellt.

Erfreulich ist – nach einer kurzen Stagnation zwischen 2014-2015 – wieder die Entwicklung der Mitgliedschaften bei den über 60-jährigen. Der Anteil dieser Altersgruppe in der Mitgliederstruktur ist in diesem Jahr im Vergleich zu 2015 um 995 (4,45 Prozent) neue Mitgliedschaften gestiegen. Seit 2010 ist diese Altersgruppe um 4.152 Mitgliedschaften gewachsen. 

Die meisten Sportlerinnen und Sportler sind im Kreis Borken im Fußball (47.253 / 32,24%), im Turnen (16.583 / 11,31%), im Behindertensport (14.388 / 9,81%), im Schwimmen / Rettungsschwimmen (10.848 / 7,40%) und im Pferdesport (7.808 / 5,32%) aktiv. Insgesamt sind in diesen 5 Sportarten knappüber 66% aller Vereinssportler/innen im Kreisgebiet organisiert.

Ziemlich stabil geblieben ist gegenüber dem Vorjahr die „Spitze“ der sportstärksten Städte und Gemeinden im Kreisgebiet. Den ersten Platz mit einem beachtlichen Organisationsgrad von 59,21 Prozent und einem Vorsprung von über 3 Prozentpunkte auf den zweiten Platz, belegt wieder die Gemeinde Heek. Dann folgen Vreden (56,01 Prozent), Legden (46,87 Prozent), Stadtlohn (46,79 Prozent) und Isselburg (45,59 Prozent).

Mitgliederversammlung des KreisSportBundes Borken e. V. am Samstag, den 30. April 2016 im Kreishaus Borken

Der Präsident des KSB Borken Hans-Georg Zurhausen begrüßte am Samstag, den 30.04.2016 die Delegierten aus den Sportvereinen zur Mitgliederversammlung des KSB Borken im Kreishaus Borken und freute sich besonders über die Anwesenheit des Ehrenpräsidenten Karl-Heinz Bickmann und des Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur und Sport Wilhelm Stilkenbäumer.

In seinem Grußwort ging der Ausschuss-Vorsitzende Wilhelm Stilkenbäumer auf die beiden kreisweiten Veranstaltungen „Sportlerehrung des Kreises Borken“ und „Sportabzeichen-Wettbewerb“ ein, die immer im Frühjahr in Zusammenarbeit mit den Sportvereinen bzw. dem KSB Borken durchgeführt werden. Er lobte die herausragenden Leistungen der Sportler/innen und freute sich auch über hohe Anzahl von Sportabzeichen im Kreis Borken (9.695 Abzeichen in 2015). Dieses Ergebnis wird hoffentlich in 2016 durch die geplanten Sportabzeichen-Aktionstage in den Kommunen noch übertroffen. Schließlich bedankte sich Herr Stilkenbäumer bei den Ehrenamtlern in den Sportvereinen im Kreis Borken für ihr Engagement, das von Seiten der Politik und der Verwaltung anerkannt und wertgeschätzt wird. Für den Kreis setze er weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit im Interesse des Sports und der Sport treibenden Bürger/innen.

 Im Anschluss an das Grußwort nahmen der Ehrenpräsident Karl-Heinz Bickmann und der KSB Präsident Hans-Georg Zurhausen gemeinsam die Auszeichnung von Herbert Finke aus Borken vor. Ihm wurde für sein langjähriges starkes Engagement für die DLRG und für den Stadtsportverband Borken die Ehrennadel des KSB Borken verliehen.

Im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung ging Hans-Georg Zurhausen in seinem Bericht auf die LSB-Bildungskampagne „Beim Sport gelernt“ ein und verdeutlichte, welche Bildungsarbeit im Sportverein geleistet wird und wie wichtig die Vermittlung von Werten des Sports wie zum Beispiel Fairness, Respekt, Verantwortung, Achtung und Würde ist. Auch dem 2014 geschlossenen Pakt für den Sport mit dem Kreis Borken liegen diese Werte zugrunde. Für 2016 sind folgende Schwerpunkte im Pakt für den Sport gesetzt: die Unterstützung von kommunalen Sportabzeichen-Aktionstagen und weiterhin die Verbesserung der Schwimmfähigkeit von Kindern durch Anfängerschwimmen-Fortbildungen für Lehrkräfte und ehrenamtliche Schwimmbegleiter.

Solche Qualifizierungsmaßnahmen werden im Kreis Borken über das Sportbildungswerk als anerkannter Weiterbildungsträger organisiert. Dadurch gelingt es, im Kreis Borken wohnortnah und bedarfsgerecht Vereinsmitarbeiter fortzubilden. „Die partnerschaftliche Zusammenarbeit des KSB Borken und des Sportbildungswerkes wird auch in Zukunft fortgeführt“, betonte der KSB-Präsident. Die dem Sportbildungswerk entstehenden Kosten werden über Gesundheitssportangebote erwirtschaftet, so dass der KSB Borken Ausgaben für die Qualifizierungsaufgabe einspart und dadurch Sportvereine finanziell entlastet.

Weiterhin ging Hans-Georg Zurhausen in seiner Rede auf das Thema „Flüchtlinge und Sport“ ein und dankte den Sportvereinen für die vielen Angebote für Flüchtlinge. Der KSB Borken wird bereits in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem LSB ein Netzwerk „Integration durch Sport“ einrichten und die Vereine in ihrer Arbeit mit Flüchtlingen beraten und unterstützen.

Als Versammlungsleiter führte Hans-Georg Zurhausen dann durch die weitere Tagesordnung (Jahresabschluss 2015, Entlastung des Präsidiums und Vorstands, Verabschiedung des Haushalts 2016). Zum Ende der Mitgliederversammlung dankte Hans-Georg Zurhausen allen Anwesenden für ihr Erscheinen und für ihr Engagement für den Sport.

Ein Rekordjahr im Sportabzeichenwettbewerb 2015: 9.695 Erfolgreiche Teilnehmern

Im 103 Jahr seines Bestehens ist die Beliebtheit des Deutschen Sportabzeichens im Kreis Borken ist weiterhin gestiegen. Exakt 9.695 Sportabzeichen-Prüfungen wurden im Jahre 2015 in den Städten, Gemeinden, Sportvereinen und Schulen im Kreisgebiet erfolgreich abgelegt. Das sind über 700 Sportabzeichen mehr als im vergangenen Jahr 2014! Diese Zahlen lassen auch auf einen sehr guten Platz auf Landesebene hoffen. Bei der Siegerehrung für den Sportabzeichen-Wettbewerb 2015 auf Kreisebene wurden in der Aula des St. Josef Gymnasium Bocholt am 14. April 2016 die besten 15 Sportvereine, 15 Schulen, 6 Familien sowie 47 sportabzeichenbegeisterte Sportlerinnen und Sportler unterschiedliches Alters ausgezeichnet.

Die Statistiken zur Ehrung finden Sie hier.

Weitere Impressionen finden Sie hier.

Gute Resonanz beim ersten Fachgespräch „Kooperation Schule – Sportverein“

Am 9.3.2016 fand im Kreishaus Borken das erste Fachgespräch „Kooperation Schule – Sportverein“ statt, das vom KSB Borken und dem Schulamt im Kreis Borken organisiert wurde. Rund 50 Sportlehrkräfte aus Grund- und weiterführenden Schulen aus dem Kreis Borken sowie Vereinsvertreter/innen und Mitglieder des Ausschusses für Schulsport informierten sich über die Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen. Welche Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es? Welche Unterrichtskonzepte liegen in den Fachverbänden zu den einzelnen Sportarten vor? Welche Qualifizierungsmöglichkeiten werden für Sportlehrkräfte und ÜL/Trainer/innen angeboten? Welche Fördermittel kann ich beantragen? Alle diese Fragen konnten in persönlichen Gesprächen an Infoständen bzw. im Plenum geklärt werden. Vertreter/innen der Sportfachverbände in NRW sind zu diesem Zweck nach Borken gekommen und stellten ihre Konzepte für die Zusammenarbeit von Schule und Verein vor. Hierzu gehörten Infos zu Qualifizierungsmaßnahmen, Handreichungen für Sportunterricht / Ganztag, Turnierformen und sonstige Angebote für Schulen und Sportvereine. Vorweg erläuterte Annette Hülemeyer, Jugendbildungsreferentin des KSB Borken die Beratungsmöglichkeiten des KSB Borken im Handlungsfeld Schule – Verein, stellte Kooperationsmodelle vor und verwies auf aktuelle Fördermöglichkeiten wie z. B. das Landesprogramm 1000x1000 (Sportvereine im Ganztag). Folgende Fachverbände beteiligen sich an der Veranstaltung: Westdeutscher Basketball-Verband, Westdeutscher Volleyball-Verband, Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen, Westfälischer Tennis-Verband, Nordrhein-Westfälischer Judo-Verband, Pferdesportverband Westfalen, Westfälischer Turnerbund, Westdeutscher Tischtennis-Verband, DLRG Westfalen, Leichtathletik-Verband Nordrhein und Tanzsportverband NRW. Die Teilnehmer/innen aus Schulen und Sportvereinen konnten viele Informationen und Anregungen mitnehmen und wünschen sich zukünftig weitere solche Fachveranstaltungen.

Qualifizierte Vereinsmitarbeiter/innen für den Sport - KSB Borken und Berufskolleg Lise Meitner kooperieren bei der Ausbildung Bewegungserziehung

Ab Januar 2016 vertiefen das Berufskolleg Lise Meitner und der Kreissportbund Borken ihre Zusammenarbeit und treffen eine Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Durchführung von DOSB-Lizenzausbildungen für den Sport. In dem Bildungsgang „Fachschule Sozialpädagogik: Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher/in“ wird der Erwerb des Zertifikats „Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter“ unterstützt. Der Bildungsgang richtet sich insbesondere an Personen, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in sozialpädagogischen Einrichtungen betreuen oder fördern möchten bzw. eine Tätigkeit in einer Kindertagesstätte, in der Schulkindbetreuung (OGS) oder in einer Einrichtung der Jugendhilfe (Wohngruppe, Tagesgruppe, etc.) anstreben. Zusätzlich zur Erzieherausbildung werden sportbegeisterte junge Leute dazu qualifiziert, Kindersportgruppen in verschiedensten Formen kompetent anzuleiten. Dieses Bildungsangebot des Berufskollegs Lise Meitner stärkt die Bedeutung von Sport und Bewegung im Kreis Borken. Viele Vereine, Sportinstitutionen, Kindertagesstätten oder Schulen im Kreis Borken sind immer wieder auf der Suche nach neuen Kräften - seien es Trainer, Gruppenleiter oder Vereinsmitarbeiter für organisatorische Aufgaben. „Durch das Engagement des Berufskollegs Lise Meitner erhoffen wir uns natürlich für unsere Vereine im Kreis neue sportbegeisterte Nachwuchskräfte hinzu zu gewinnen. Wir freuen uns daher sehr über diese Kooperation", so Wolfgang Reinert, Vizepräsident Bildung, Kultur, Erziehung und Mitarbeiterentwicklung des Kreissportbundes Borken.

Durch die Qualifizierungsmaßnahmen sollen die angehenden Erzieher/innen einerseits in die Lage versetzt werden, das Vereinsleben konstruktiv und zufriedenstellend kennen zu lernen. Dazu werden Fähigkeiten und Fertigkeiten, Einstellungen und Haltungen vermittelt, die zum Leben im sozialen System „Sportverein“ notwendig sind. Anderseits sollen die Schülerinnen und Schüler von Qualifizierungsmaßnahmen zum Nachdenken über sich selbst, über ihre Rolle im Sportverein und in der Gesellschaft angeregt werden. Dabei gleichen sie Erlebnisse und Eindrücke der Bildungsarbeit mit eigenen Erfahrungen ab, setzen Fähigkeiten, Fertigkeiten, Einstellungen und Haltungen in Bezug zu ihrer eigenen Person und beziehen Stellung zu Werten und Normen. Der Kreisportbund Borken bietet den Schülerinnen und Schülern an, über seine Kontakte zu den Sportvereinen im Kreis Borken bei der Suche nach geeigneten Praktikumsstellen o.Ä. als Vermittler behilflich zu sein. "Wir nehmen die Unterstützung des Kreissportbundes natürlich gerne an und hoffen ebenfalls, uns durch die Vermittlung unserer Schülerinnen und Schüler revanchieren zu können. Eine solche Kooperation kann für beide Seiten nur Vorteile bringen", resümiert Alfred Schröer, stellvertretender Schulleiter des Berufskollegs Lise Meitner.

5. Runder Tisch des Sports im Kreis Borken: Die Vertreter/innen der kommunalen Sportverwaltung und des gemeinnützigen Sports tagten zusammen zum Thema Flüchtlinge

Auf Einladung des Kreissportbundes Borken und der Ständigen Konferenz der Stadt- und Gemeindesportverbände tagte am Dienstag, den 24.11.2015 der 5. „Runde Tisch des Sports im Kreis Borken“. Im Großen Sitzungssaal der Borkener Kreisverwaltung diskutierten insgesamt rund 35 Vertreter der kommunalen Sportverwaltungen, des Kreises Borken sowie die Vertreter der im Kreisgebiet ansässigen Stadt- und Gemeindesportverbände und Kreissportbundes Borken. Im Mittelpunkt des Treffens stand – auf Vorschlag der Ständigen Konferenz der SSV/ GSV im Kreis Borken – das Thema: „Sportvereine in der kommunalen Integrations- und Flüchtlingsarbeit“.

Mit einem Inputreferat „Braucht Integration Sport? Was kann der Vereinssport für Integration & gesellschaftliche Teilhabe leisten?“, regte Marijan Renic vom Caritasverband für das Dekanat Borken e. V., die Anwesenden zu einer Diskussionsrunde an.

Gibt es angesichts des nicht abreißenden Flüchtlingsstromes in den Städten/Gemeinden noch ausreichende Unterbringungsmöglichkeiten, bevor (weitere) Sporthallen zweckentfremdet werden? Gibt es in den Städten/Gemeinden Konzepte zur Integration der Flüchtlinge? Inwieweit spielen die Sportvereine dabei eine Rolle? Stehen die Städte/Gemeinden untereinander in Kontakt, um sich bei diesem Thema über "best-practice-Lösungen" auszutauschen? Alles spannende Fragen auf die noch immer endgültige Antworten fehlen.

Die Umgestaltung der Sport – und Turnhallen im Kreisgebiet zu Notunterkünften wurde schnell zum einem wichtigen Thema der Diskussion. Diese Entwicklung hat weitreichende Auswirkungen auf den Schul- und Vereinssport. Einige Sportvertreter wiesen darauf hin, dass zur Integration auch die „soziale Integration“ gehört und dass die flächendeckend vorhandenen Sportvereine hier durchaus einen wertvollen Beitrag liefern können. Dafür braucht es allerdings bestimmte Voraussetzungen und die Sportstätten als Begegnungsorte gehören auch dazu. Es ist zwar nachvollziehbar, dass es für die Kommunen im Notfall die einfachste Lösung ist, eine Sporthalle zu sperren und dort Flüchtlinge unterzubringen, ob das aber die erste Option sein muss ist fraglich. Es kann doch nicht sein, dass man Sportvereine für ihr Engagement für Flüchtlinge über die Maßen lobt und ihnen dann die dafür notwendigen Sportstätten vor der Nase schließt.

Eine enge Kooperation zwischen Sportverbänden/-vereinen und Kommunen scheint dabei wichtig zu sein und kann zu besseren Lösungen führen. Eine durchdachte Zusammenarbeit bringt nicht nur wertvolle Kompetenzen der kommunalen Verwaltungen und des organisierten Sports zusammen, sie kann auch zu einer „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten und Betroffenen führen, vor allem aber, dient den Menschen im Kreis Borken und zwar sowohl den Einheimischen als auch den zugewiesenen Flüchtlingen. Diese Feststellung wurde mit beispielhaften Kooperationskonzepten aus Gronau, Isselburg, Südlohn, Borken untermauert.

Der organisierte Sport mit seinen Vereinen möchte als Bestandteil und Partner der kommunalen Integrations- und Flüchtlingsarbeit verstanden und akzeptiert werden – so die Position der kommunalen Sportfunktionäre. Für sie stellte sich nur die Frage: Unter welchen Bedingungen können die Sportvereine den größten Beitrag hierzu leisten?!

Die lebhafte und offene Diskussion während der fast dreistündigen Arbeitstagung hat noch mal mehr die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Kommunen und dem organisierten Sport untermauert. Sie hat auch deutlich gezeigt, welch wichtige Rolle das Gremium, der Runde Tisch des Sports, für die Thematisierung aber auch gemeinsame Suche nach Lösungen von verschiedenen gesellschaftlichen Anliegen im Kreis Borken spielen kann. Der Runde Tisch des Sports im Kreis Borken soll im nächsten Jahr seine Arbeit fortsetzen.

Erstes Sport- und Gruppenhelferforum im Kreis Borken

Wie wird Parkoursport vermittelt? Welche Bewegungsmöglichkeiten habe ich im Klassenraum? Was ist Floorball, Kinball oder Smolball und wie sind die Regeln? Wie stehe ich cool und selbstbewußt vor einer Gruppe? Wie können Choreographien im Thai-Bo oder in der Step-Aerobic mit Jugendlichen umgesetzt werden? Wie plane ich Projekte? Welche spielerischen Einführungsmöglichkeiten gibt es beim Ultimate-Frisbee oder Flagfootball? Auf all diese Fragen gab das erste Sport- und Gruppenhelferforum Antworten, dass am Mittwoch, 11.11.2015 in Ahaus in der Sporthalle der Anne-Frank-Realschule stattfand. 80 Sporthelfer/innen aus dem Kreis Borken erlebten eine informative und praxisbezogene Veranstaltung, die von der Sportjugend im KSB Borken in Kooperation mit der Anne-Frank-Realschule in Ahaus organisiert wurde. Ziel des Forums war, den Sporthelfern eine Plattform zu bieten, sich fortzubilden, Neues aus Spiel und Sport kennenzulernen und Kontakt zu anderen Sporthelfern zu knüpfen.

Weitere Informationen und Bilder gibt´s hier.

Hier bewegt sich was – Fachtagung zur Bewegungsförderung von Kindern

„Super organisiert – tolle neue Anregungen bekommen – werde die Ideen gleich in der nächsten Woche in meiner Kindergruppe umsetzen - viele Leute wieder getroffen...“ so und ähnlich klangen die Rückmeldungen der 118 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung „Hier bewegt sich was“, die am vergangenen Samstag in den Räumlichkeiten der Berufskollegs Lise Meitner, Technik und Wirtschaft und Verwaltung in Ahaus stattfand. Anläßlich seines 40jährigen Jubiläums hat der KreisSportBund Borken gemeinsam mit seiner Sportjugend, der Bildungswerk-Außenstelle im KSB Borken und dem Verein zur Bewegungsförderung / Psychomotorik im Kreis Borken e.V. diese Veranstaltung durchgeführt. Übungsleiter/innen, Erzieher/innen, Motopäden/innen, Lehrer/innen und alle, die sich für die Bewegung von Kindern im Alter von 1 – 10 Jahren interessierten, waren zu der Fachtagung eingeladen. Das Interesse war so groß, dass die Veranstaltung bereits im Sommer 2015 ausgebucht war.

Zu Beginn der Fachtagung begrüßte der KSB-Vizepräsident Wolfgang Reinert die Teilnehmer/innen und erläuterte in seinem Kurzvortrag die Bedeutung der Bewegungsförderung für die kindliche Persönlichkeitsentwicklung. Dann stellte die Hauptreferentin Silvia Bender, Dozentin für Psychomotorik an der Deutschen Akademie für Psychomotorik, in ihrem Vortrag „Ich kann das schon ganz alleine!“ sehr anschaulich da, welche Bedeutung die eigene Wirksamkeit für eine gesunde Entwicklung eines Kindes hat. „Wenn ein Kind selbst gewählte Herausforderungen bewältigt und einen eigenen Weg findet, ein Problem zu lösen, dann ist das ein großer Gewinn für das eigene Selbst“, so Silvia Bender in ihrem Vortrag.

Im Anschluss an den Vortrag konnten die Teilnehmer/innen zwischen 11 verschiedenen Workshop-Themen wählen. Von Inklusiven Bewegungsanlässen über Meditationsangebote für Kinder bis hin zu Spielen zur Förderung der Körperwahrnehmung wurde ein breites Spektrum an Bewegungs- und Fördermöglichkeiten für Kinder aufgezeigt. Weitere Themen waren beispielsweise die Gestaltung von Kita-Außengeländen unter Bewegungs-Gesichtspunkten, Psychomotorik und Sprachentwicklung sowie bewegte Wege zur Stimmbildung. Einige Personen konnten draußen kreative Naturspiele im Wald erleben, während andere sich mit der Frage beschäftigten, wie Jungen auf dem Weg zu selbstbewussten und starken Persönlichkeiten über Bewegungsimpulse begleitet werden. Ein weiteres Thema war das neue Kinderbewegungsabzeichen Kibaz, das Sportvereine in Kooperation mit Kitas durchführen können. Darüber hinaus erlebten einige Personen ein Latin Dance Angebot für Kinder und kamen dabei durchaus an ihre koordinativen Grenzen. Ein Highlight war für viele Teilnehmer/innen der Workshop „Alltagsmaterialien für Kinder unter 3 Jahre“, bei dem sie selbst kreativ einige Materialien gestalten konnten. Beim gemeinsamen Abschluss am Ende des Tages waren sich die Teilnehmenden und das Organisationsteam KSB Borken einig, dass alle einen gelungenen, informativen und bewegten Veranstaltungstag mit vielen neuen Impulsen für die Bewegungsförderung von Kindern erlebt hatten.

Mitgliederversammlung des KreisSportBundes Borken e. V. am Samstag, den 9. Mai 2015 im Kreishaus Borken

Der Präsident des KSB Borken Hans-Georg Zurhausen begrüßte am Samstag, den 9.05.2015 die Delegierten aus den Sportvereinen zur Mitgliederversammlung des KSB Borken im Kreishaus Borken und freute sich besonders über die Anwesenheit des Ehrenpräsidenten Karl-Heinz Bickmann und des stellvertretenden Landrats Gerhard Ludwig.

In seinem Grußwort bedankte sich der stellvertretende Landrat Gerhard Ludwig bei den 385 Sportvereinen im Kreis Borken für das große ehrenamtliche Engagement für den Sport, das von Seiten der Politik und der Verwaltung anerkannt und wertgeschätzt wird. Dies zeigt sich auch in den jährlichen Ehrungsveranstaltungen, die vom Kreis Borken gemeinsam mit dem KSB Borken durchgeführt werden (Sportlerehrung, Sportabzeichenehrung). 

Im Anschluss an das Grußwort nahmen der Ehrenpräsident Karl-Heinz Bickmann, der KSB Präsident Hans-Georg Zurhausen und der stellvertretende Landrat Gerhard Ludwig gemeinsam die Auszeichnung von Persönlichkeiten des Sports mit der Ehrennadel des KSB Borken vor. Die Ehrennadel wird an Personen verliehen, die sich um die Förderung und Entwicklung des Sports im Kreis Borken auf regionaler und / oder überregionaler Ebene außergewöhnliche Verdienste erworben haben. Die Ehrennadel wurde an Uwe Biermann vom GSV Reken, Anton Hüßler vom SV Union Wessum und Klemens Nachtigall vom Reitverein Rhede-Krommert verliehen.

Im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung ging Hans-Georg Zurhausen in seinem Bericht auf das 40jährige Jubiläum des KSB Borken und die Mitgliederentwicklung in den Sportvereinen ein. Zwar sind noch gut 145.000 Mitglieder in den Sportvereinen zu verzeichnen, aber die Zeiten der starken Mitgliederzuwächse sind vorbei. Der organisierte Sport muss verstärkt Konzepte zur Mitgliedergewinnung und Mitgliederbindung entwickeln und steht dabei in Konkurrenz zu kommerziellen Anbietern. Die Qualität des Angebots und die entsprechende Vermarktung können dabei zielführend sein. Darüber hinaus geht Hans-Georg Zurhausen auf die Zielgruppe der älteren Menschen ein, die für den Sportverein interessant ist, da in dieser Zielgruppe Steigerungsraten möglich sind. Hans-Georg Zurhausen verspricht den Sportvereinen eine bestmögliche Unterstützung durch den KSB Borken und fordert sie auf, gemeinsam zu agieren.

Als Versammlungsleiter führte Hans-Georg Zurhausen dann durch die weitere Tagesordnung (Jahresabschluss 2014, Entlastung des Präsidiums und Vorstands, Verabschiedung des Haushalts 2015). Zum neuen Vizepräsident Breitensport und Demographie wurde Günter Puhe aus Bocholt gewählt. Einstimmig wiedergewählt wurden der Vizepräsident Bildung, Kultur, Erziehung und Mitarbeiterentwicklung Wolfgang Reinert aus Ahaus und das Präsidiumsmitglied Umwelt Paul Geuting aus Borken. Zum Ende der Mitgliederversammlung dankte Hans-Georg Zurhausen allen Anwesenden für ihr Erscheinen und für ihr Engagement für den Sport. 

Kreis Borken bei dem NRW - Sportabzeichen Wettbewerb 2014 erfolgreich!

Borken (28. April 2015) – Im ersten Jahr nach der Reform ist die Beliebtheit des Deutschen Sportabzeichens in Nordrhein-Westfalen ungebrochen. Insgesamt 225.821 Sportabzeichen-Prüfungen wurden im Jahre 2014 in den Städten, Gemeinden und Schulen Nordrhein-Westfalens erfolgreich abgelegt. Damit verzeichnete NRW im Vergleich zum Vorjahr wieder einen leichten Anstieg der Abnahmezahlen von über 3.000 Personen (plus 1,4 Prozent). Insgesamt hat sich die Zahl der seit 1950 in NRW erworbenen Fitnessorden auf fast 9,93 Millionen erhöht.

„Die veränderten Bedingungen sind offenbar besser angenommen worden, als im Vorfeld erwartet. Dies bestätigt unsere Entscheidung, anhand von Bronze-, Silber- oder Gold-Auszeichnungen die persönliche Leistungsfähigkeit mehr in den Mittelpunkt zu stellen“, erklärt LSB-Präsident Walter Schneeloch. Gemeinsam mit Henning Schreiber, stellvertretender Abteilungsleiter im NRW-Sportministerium, ehrte er am Freitag (24. April) im GOP-Varieté Theater in Münster die Sieger des Sportabzeichen-Wettbewerbes 2014.

Unter den 31 NRW Kreissportbünden erreichte der Kreissportbund Borken mit 8944 Beurkundungen den 5. Platz. Der Sieger in dieser Kategorie wurde KSB Coesfeld vor Gütersloh und Warendorf.

Am Wettbewerb der Schulen haben 2014 landesweit insgesamt 426 Schulen teilgenommen. Hierbei wurde die St. Anna Realschule (Stadtlohn) für den 1. Platz in der Kategorie „Schulen mit Sekundarstufen I und II mit bis zu 500 Schüler/-innen“ ausgezeichnet.

Gleich 59 Personen haben das Abzeichen mit der Zahl „50“ erworben - darunter Alfred Thumulla aus Stadtlohn. Heinrich Schepers aus Vreden war ein weiterer Jubilar aus dem Kreisgebiet der unter den 23 Erwerber das Abzeichen mit der Zahl „55“ in Empfang genommen hat.

„Der erfolgreiche Abschluss des Sportabzeichen-Jahres 2014 ist natürlich auch wieder in erster Linie ein Verdienst der zahlreichen ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer, die sich auf den Sportplätzen Woche für Woche um das Deutsche Sportabzeichen bemühen“, betont Walter Schneeloch, der als DOSB-Vizepräsident Breitensport/Sportentwicklung auch für den deutschen Fitnessorden verantwortlich zeichnet.

(c) LSB NRW | Foto: Andrea Bowinkelmann Auf dem Bild v. links: Walter Schneeloch Präsident LSB NRW und DOSB-Vizepräsident, vierter v. links Walfgang Reinert Vizepräsident KSB Borken 

Ein Rekordjahr im Sportabzeichenwettbewerb 2014: 8.981 Erfolgreiche Teilnehmern

Im 101 Jahr seines Bestehens ist die Beliebtheit des Deutschen Sportabzeichens im Kreis Borken ist weiterhin gestiegen. Exakt 8.981 Sportabzeichen-Prüfungen wurden im Jahre 2014 in den Städten, Gemeinden, Sportvereinen und Schulen im Kreisgebiet erfolgreich abgelegt. Das sind über 500 Sportabzeichen mehr als im vergangenen Jahr 2013! Diese Zahlen lassen auf einen sehr guten Platz auf Landesebene hoffen.

Bei der Siegerehrung für den Sportabzeichen-Wettbewerb 2014 auf Kreisebene wurden im Orangerie-Saal im SportSchloß Velen am 19. März 2015 die besten 15 Sportvereine, 15 Schulen, 6 Familien sowie 29 sportabzeichenbegeisterte Sportlerinnen und Sportler unterschiedliches Alters ausgezeichnet. Die Statistiken zur Ehrung finden sich unter: http://www.ksb-borken.info/wir-ueber-uns/breitensport/sportabzeichen-2014/. 

Bilder: Impressionen Sportabzeichenehrung 2014

Mehr Info´s und Beratung zum Deutschen Sportabzeichen im Kreis Borken sind direkt beim KreisSportBund Borken erhältlich. Ansprechpartner Waldemar Zaleski, Tel.: 02862/4187941, E-Mail: waldemar.zaleski@ksb-borken.de . Für alle Fragen die mit Ausstellung von Prüferausweisen, Abwicklung/Abrechnung der Abzeichen- und Urkundenvergabe und Durchführung der Sportabzeichenehrung auf Kreisebene steht die Mitarbeiterinnen der Sportabzeichenstelle des KreisSportBundes Frau Gesine Bachmann, Tel.: 02862 / 4187921, E-Mail: gesine.bachmann@ksb-borken.de zur Verfügung.

95. Geburtstag des KSB Ehrenpräsident Karl-Heinz Bickmann

Ein Kämpfer und Vorbild für das Ehrenamt, insbesondere für den Sport im Kreis Borken ist der Ehrenpräsident des KreisSportBundes Borken, Karl-Heinz Bickmann, der am 9. Februar 2015 seinen 95. Geburtstag feierte. Zu diesem Ehrentag gratulierten ihm zahlreiche Personen aus Politik und Sport, unter anderem natürlich auch die Präsidiumsmitglieder und hauptberuflichen Mitarbeiter des KSB Borken. Karl-Heinz Bickmann hat maßgeblich dazu beigetragen, dass am 14.12.1974 der KSB Borken in seiner jetzigen Struktur gegründet wurde. Auch heute ist der rüstige Pensionär noch sehr an den Entwicklungen im Sport auf kommunaler und landesweiter Ebene interessiert. Für sein besonderes Engagement im ehrenamtlichen Bereich und seine überragenden Verdienste für den Sport ist Karl-Heinz Bickmann mehrfach ausgezeichnet worden, u. a. mit dem Bundesverdienstkreuz, der Sportplakette des Landes NRW und der Ehrenplakette des Kreises Borken.

Foto: eads /andresen-presseservice

 

 

Qualifizierte Vereinsmitarbeiter/innen für den Sport - Kreisportbund Borken und Berufskolleg Canisiusstift Ahaus kooperieren in den Bildungsgängen zur Freizeitleiter-Ausbildung und zur Erzieher-Ausbildung

Mit dem Schuljahr 2014/15 vertiefen das Berufskolleg Canisiusstift Ahaus und der Kreissportbund Borken ihre Zusammenarbeit und treffen eine Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Durchführung von DOSB-Lizenzausbildungen für den Sport. In den Bildungsgängen „Abitur mit den Leistungskursen Sport und Biologie“ und „Zweijährige (höhere) Berufsfachschule Gesundheit und Soziales“ wird der Erwerb der ÜL-C-Lizenz Breitensport unterstützt und im Bildungsgang „Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher/in“ wird die Ausbildung „Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter“ unterstützt. Diese Bildungsangebote des Berufskollegs Canisiusstift Ahaus stärken die Bedeutung von Sport und Bewegung im Kreis Borken. Viele Vereine, Sportinstitutionen oder Schulen im Kreis Borken sind immer wieder auf der Suche nach neuen Kräften - seien es Trainer, Gruppenleiter oder Vereinsmitarbeiter für organisatorische Aufgaben. Durch das Engagement des Berufskollegs Canisiusstift Ahaus erhoffen wir uns natürlich für unsere Vereine im Kreis neue sportbegeisterte Nachwuchskräfte hinzu zu gewinnen. Wir freuen uns daher sehr über diese Kooperation", so Wolfgang Reinert, Vizepräsident Bildung, Kultur, Erziehung und Mitarbeiterentwicklung des Kreissportbundes Borken. Durch die Qualifizierungsmaßnahmen sollen die Schülerinnen und Schüler einerseits in die Lage versetzt werden, das Vereinsleben konstruktiv und zufriedenstellend kennen zu lernen. Dazu werden Fähigkeiten und Fertigkeiten, Einstellungen und Haltungen vermittelt, die zum Leben im sozialen System „Sportverein“ notwendig sind. Anderseits sollen die Schülerinnen und Schüler von Qualifizierungsmaßnahmen zum Nachdenken über sich selbst, über ihre Rolle im Sportverein und in der Gesellschaft angeregt werden. Dabei gleichen sie Erlebnisse und Eindrücke der Bildungsarbeit mit eigenen Erfahrungen ab, setzen Fähigkeiten, Fertigkeiten, Einstellungen und Haltungen in Bezug zu ihrer eigenen Person und beziehen Stellung zu Werten und Normen. Der Kreisportbund Borken bietet den Schülerinnen und Schülern an, über seine Kontakte zu den Sportvereinen im Kreis Borken bei der Suche nach geeigneten Praktikumsstellen o.Ä. als Vermittler behilflich zu sein.

"Wir nehmen die Unterstützung des Kreissportbundes natürlich gerne an und hoffen ebenfalls, uns durch die Vermittlung unserer Schülerinnen und Schüler revanchieren zu können. Eine solche Kooperation kann für beide Seiten nur Vorteile bringen", resümiert Schwester Maria Manuela Gockel, Schulleiterin des Berufskollegs Canisiusstift Ahaus.

Kita „Hula Hoop“ geht an den Start!

Die neue Kita des Kreissportbundes „Hula Hoop“ ist seit Anfang August geöffnet. Am vergangenen Wochenende war die Eröffnungsfeier mit offizieller Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Rolf Lührmann. Georg Hebing als Trägervertreter, die Stadt Borken, der Architekt Herr Schulz und die Kitaleitung Andrea Strehlau berichteten über die sehr gute Zusammenarbeit aller Beteiligten während der Planungs- und Bauphase und sind vom dem Ergebnis zu Recht begeistert. Das sehr umfangreiche Raumangebot ermöglicht den Kindern vielseitiges Bewegen und Spielen. Die Kita geht direkt als Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung an den Start. Überreicht wurden die Zertifikate von Dr. Klaus Balster und der AOK. Wir wünschen allen Mitarbeitern, Kindern und Eltern eine schöne, bewegte Kitazeit! 

Mitgliederversammlung des KreisSportBundes Borken e. V. am Samstag, den 10. Mai 2014 im Kreishaus Borken  

Der Präsident des KSB Borken Hans-Georg Zurhausen begrüßte am Samstag, den 10.05.2014 zahlreiche Delegierte aus den Sportvereinen zur Mitgliederversammlung des KSB Borken im Kreishaus Borken und freute sich besonders über die Anwesenheit des Landrats Dr. Kai Zwicker, des Schulamtdirektors Siegfried Werner und der Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport, Elisabeth Büning. Zu Beginn der Versammlung unterzeichneten Hans-Georg Zurhausen, Dr. Kai Zwicker und Siegfried Werner den neuen Pakt für den Sport, der vom Kreis Borken, dem Schulamt des Kreises Borken und dem KSB Borken in den letzten Monaten gemeinsam erarbeitet wurde. Im Pakt für den Sport erkennen die drei Institutionen die wichtige Rolle des Sports im öffentlichen Leben an und vereinbaren eine verstärkte partnerschaftliche Zusammenarbeit, damit die Angebote des Sports in Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in Sportvereinen weiter ausgebaut werden können.  

In seinem Grußwort bedankte sich Landrat Dr. Zwicker bei den 385 Sportvereinen im Kreis Borken für das große ehrenamtliche Engagement für den Sport, dass von Seiten der Politik und der Verwaltung anerkannt und wertgeschätzt wird. Auch der neu vereinbarte Pakt für den Sport sei ein positives Signal für den Sport hinsichtlich Unterstützung durch den Kreis Borken. Dr. Zwicker zeigte sich darüber hinaus erfreut über die attraktiven Veranstaltungen zur Sportler-Ehrung bzw. zur Sportabzeichen-Ehrung, die im März 2014 in Borken und Gronau stattfanden und dankte dem KSB Borken, den SSV / GSV und den Sportvereinen für die geleistete Arbeit.  

Im Anschluss an die Grußworte nahm Landrat Dr. Zwicker gemeinsam mit dem KSB-Präsidenten Hans-Georg Zurhausen die Auszeichnung von Persönlichkeiten des Sports mit der neuen Ehrennadel des KSB Borken vor. Die Ehrennadel wird an Personen verliehen, die sich um die Förderung und Entwicklung des Sports im Kreis Borken auf regionaler und / oder überregionaler Ebene außergewöhnliche Verdienste erworben haben. Die erste neue Ehrennadel wurde dem Ehrenpräsidenten des KSB Borken Karl-Heinz Bickmann verliehen. Außerdem wurden Elke Küppers vom SSV Bocholt, Peter Mannheims vom Kreisreiterverband Borken und Michaela Nelskamp vom GSV Heiden geehrt.  

Im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung berichtete Hans-Georg Zurhausen über Aktuelles aus dem KSB Borken, z. B. die Förderung von Kooperationen zwischen Sportvereinen und Kindergärten bzw. Schulen (1000x1000) und die erfolgreiche Umstellung auf die neuen Richtlinien im Sportabzeichen. Zudem informierte er die Delegierten, dass der Vizepräsident Bernd Arentzen aus persönlichen Gründen aus dem Präsidium zurückgetreten ist. Hans-Georg Zurhausen dankte Bernd Arentzen für die gute Zusammenarbeit und erklärte, dass er kommissarisch bis zur Wahl im nächsten Jahre die Aufgaben des Vizepräsidenten übernehmen werde. Als Versammlungsleiter führte Hans-Georg Zurhausen dann durch die weitere Tagesordnung (Jahresabschluss 2013, Entlastung des Präsidiums und Vorstands, Verabschiedung des Haushalts 2014). Zum Ende der Mitgliederversammlung dankte er allen Anwesenden für ihr Erscheinen und für ihr Engagement für den Sport.

Europaweit anerkanntes Zertifikat für die Qualität der Arbeit des KreisSportBundes Borken!

Bei der Mitgliederversammlung des LandesSportBundes NRW am 28. Januar 2012 in der Stadthalle Mülheim/Ruhr ist der KreisSportbund Borken mit dem europaweit anerkannten Zertifikat „Committed to Excellence“ der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) ausgezeichnet worden.

Im Rahmen dieser Veranstaltung nahmen Georg Hebing, Vorstandsvorsitzender des KSB Borken und Wolfgang Reinert, Vizepräsident Bildung, Kultur, Erziehung und Mitarbeiterentwicklung aus den Händen des Vizepräsidenten der DGQ, Prof. Dr. Ing. Rolf-Jürgen Ahlers die Zertifizierungsurkunde entgegen.  

Seit Juni 2009 beteiligte sich der KSB Borken an der Umsetzung des Pilotprojektes des LandesSportBundes NRW "Qualitätsmanagement in Bünden und Verbänden" mit dem Ziel, eine „exzellente“ Arbeit anzustreben, die Effektivität und Effizienz aller Arbeitsprozesse zu steigern und die eigene Qualität gemäß den Kriterien des EFQM-Modells (Qualitätsmodell der European Fundation for Quality Management) systematisch zu managen und zu verbessern. Seit dem Projektstart setzte der KreisSportBund Borken insgesamt 6 Projekte erfolgreich um. Die hierbei erreichten Verbesserungen in der Qualität der Strukturen und den Arbeitsabläufen sollen in erster Linie zur Steigerung der Zufriedenheit der Mitglieder des KreisSportBundes Borken dauerhaft beitragen.

Mitte Januar ging dieses bundesweit einmalige Pilotprojekt erfolgreich zu Ende. Damit ist es dem KreisSportBund Borken gelungen, ein systematisches Qualitätsmanagement in der eigenen Organisation zu etablieren und somit einen weiteren, wichtigen Schritt in der Qualitätsentwicklung zu vollziehen. „Die durchgeführten Verbesserungsprojekte haben bei uns zu sichtbaren Qualitätssteigerungen geführt“ so Georg Hebing, Vorstandsvorsitzender des KSB Borken.

Um sich zukünftigen Herausforderungen zu stellen, will der KreisSportBund Borken weiterhin ein gezieltes und planmäßiges Qualitätsmanagement für sich weiterentwickeln und sich einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu stellen. Daran möchte sich der KreisSportBund zukünftig noch stärker messen lassen und sein Profil als Dienstleister gegenüber seinen Mitgliedern und Partner verschärfen.

 

 

 

Auf dem Bild (von links)

Wolfgang Reinert (Vizepräsident Bildung, Kultur, Erziehung und Mitarbeiterentwicklung), Prof. Dr. Ing. Rolf-Jürgen Ahlers (Vizepräsident der DGQ), Georg Hebing (Vorstandsvorsitzender des KSB Borken)

 

Das Bild:

(c) LSB NRW | Foto: Andrea Bowinkelmann

 


Ansprechpartner im KSB Borken für das Projekt ist Qualitätsbeauftragter: Waldemar Zaleski (Tel.: 02862/4187941, E-Mail: waldemar.zaleski@ksb-borken.de

Kontakt

info(a)ksb-borken.de
+49 (0)2862 / 41879 - 0

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