KSB Borken e.V.

Kooperationen mit Fachverbänden

Kreissportbund und Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen bündeln ihre Kräfte

Seit Dienstag ist die Tinte trocken: Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) und der Kreissportbund Borken (KSB) haben sich vertraglich auf eine engere Zusammenarbeit geeinigt. Wichtigstes Ziel sei es, den Vereinen im Kreisgebiet Unterstützung auf verschiedenen Ebenen anzubieten. Zur Vertragsunterzeichnung in der KSB-Geschäftsstelle in Weseke versammelten sich Willy Westphal, Vorsitzender des Fußballkreises Ahaus/Coesfeld, sein Amtskollege aus dem Kreis Recklinghausen, Hans-Otto Matthey als Vertreter des FLVW sowie Georg Hebing und Wolfgang Reinert für den Kreissportbund. Logischer Schritt „Wir verfolgen seit Jahren und Jahrzehnten nahezu die gleichen Ziele, um den Vereinen zu helfen – haben aber bisher ein Stück weit aneinander vorbei gearbeitet“, stellte Georg Hebing während der Gesprächsrunde fest. Daher sei die jetzt fixierte Vereinbarung ein logischer und wichtiger Schritt. Konkret geht es darum, den Vereinen, in erster Linie denen mit einer Fußballabteilung, im Bereich Vereinsmanagement unter die Arme zu greifen. Sei es bei aktuellen Themen wie der Flüchtlingshilfe im Sportverein, der Ausbildung von Übungsleitern und anderen Fachkräften oder in Sachen Finanzen. Als zentrales Instrument dafür sollen so genannte Vorstandstreffs dienen – regelmäßig sollen Vertreter aus sechs bis zehn Vereinen zusammenkommen, um sich über Probleme und Ideen auszutauschen. „Gerade die kleineren Vereine wissen oft gar nicht, wo und in welcher Form sie Hilfe bekommen können“, erklärte Willy Westphal. Auf die Beratungsangebote des FLVW (Kurzschulungen Fußballmanagement, Expertengespräche Finanzen/Steuern) und des KSB (Seminare und Vereinsberatungen) sollen sämtliche Vereine aus dem politischen Kreis Borken bei diesen Treffen konkret hingewiesen werden. Die Vereinbarung gilt zunächst bis zum FLVW-Verbandstag 2019, eine Verlängerung sei beabsichtigt.

(c) Münsterland Zeitung | Text und Foto: {Sascha Keirat}.