KSB Borken e.V.: „Wir bringen Menschen in Bewegung”KSB Borken e.V.: „Wir bringen Menschen in Bewegung”KSB Borken e.V.: „Wir bringen Menschen in Bewegung”
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Verein zur Bewegungsförderung

 

Psychologische Beratungsstelle hält Vortrag über Gewalt in Familien

Übungsleiterinnen des Vereins nahmen am 08. Juni 2011 an einem Vortrag mit dem Thema „Gewalt in Familien“ teil. Die anwesenden Übungsleiterinnen sind im Bereich Psychomotorik, in Förder- und Fitnessgruppen und in der Ganztagschule eingesetzt. Immer wieder, so berichteten die Zuhörer, komme einem etwas „komisch“ bzw. „verdächtig“ vor. Welche Möglichkeiten habe ich in diesem Fall, an wen kann ich mich wenden und welche Hilfsmöglichkeiten für Eltern und Kinder gibt es?
Die Familientherapeutin Frau Zurstraßen, Mitarbeiterin der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern gab Antworten auf diese Fragen und einen umfassenden Einblick darüber, welche Kinder gefährdet sind. Nicht alle Kinder die in einer belasteten Familie aufwachsen, werden selbst auffällig oder krank. Sie zeigte auf, welche Faktoren Kindern Sicherheit und Stärke bieten können, um sich trotz belastender Umstände gesund zu entwickeln. Im Hinblick auf die Arbeit in den Übungsgruppen, so die Familientherapeutin, sollte Kindern z.B. verstärkt die Möglichkeit gegeben werden über ihre Gefühle zu sprechen und Erfolg zu erleben - Faktoren die auch das Konzept der Psychomotorik so vorsieht.

Frau Zustraßen erläuterte Handlungsmöglichkeiten, die im Verdacht von Gewalt oder Vernachlässigung in Familien berücksichtigt werden sollten:
sich mit Kolleginnen austauschen
das Gespräch mit den Eltern suchen
Auffälligkeiten schriftlich festhalten
Kontakt mit sozialen Diensten herstellen, z.B. anonyme Fallberatung nutzen
Kontakt zum Jugendamt herstellen

In dem zweistündigen Vortrag wurde zudem die Arbeit der Psychologischen Beratungsstelle in Borken vorgestellt. Sie ist ein niedrigschwelliges Angebot für Kinder, Jugendliche, Eltern und Fachkräfte. Die umfassenden Hilfen werden von einem multiprofessionellen Team aus Psychologen und Pädagogen getragen. Neben der Beratung, der Hilfe zur Erziehung, Gutachten und vielem mehr, bietet sie für sozial unsichere Kinder ein 10-stündiges, kostenfreies Gruppenangebot an. Auch für Pädagogen besteht bei Unsicherheiten oder Fragen jederzeit die Möglichkeit sich von der Psychologischen Beratungsstelle unterstützen zu lassen. Dies ist in einem persönlichen Gespräch, aber auch für jeden anonym online möglich unter www.beratung-caritas.de. Die Beratung ist für Fachkräfte, sowie für Familien kostenlos und kann anonym und in der Regel ohne Meldung beim Jugendamt laufen. Ein persönliches Erstgespräch erfolgt auf Wunsch in der Regel binnen 2 Wochen nach Anfrage..

Im Kreis Borken gibt es folgende Beratungsstellen:
Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern in Ahaus
    Wüllener Straße 80
    48683 Ahaus
    Tel.: 02561-42910
    Mail: erziehungsberatung.ahaus@caritas-familienservice.de

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern
    Nordwall 44-46
    46399 Bocholt
    Tel.: 02871-2513 oder 1301
    Mail: beratungsstelle@caritas-bocholt.de


Psychologische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern
    Turmstraße 14
    46325 Borken
    Tel.: 02861-945750
    Mail: beratungsstelle@caritas-borken.de

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern
    Friedrichstraße 13
    48599 Gronau Epe
    Tel.: 02565-2424
    Mail: erziehungsberatung.epe@caritas-familienservice.de

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern
    Eschstraße 48
    48703 Stadtlohn
    Tel.: 02563-1098
    Mail: erziehungsberatung.stadtlohn@caritas-familienservice.de

Ärztliche und psychosoziale Beratungsstelle bei Misshandlung, Vernachlässigung und sexuellem Missbrauch von Kindern
    Hemdener Weg 19 (im St. Agnes Hospital)
    46399 Bocholt
    Tel.: 02871-33777
    Mail: kontakt@beratungsstelle-bocholt.de

 

Übungsleiterinnen besuchen Kinder- und jugendpsychiatrische Tagesklinik

Am 17.11.2010 trafen sich 15 Übungsleiterinnen des Vereins- zur Bewegungsförderung in der Tagesklinik in Borken. Der Leiter der Einrichtung, Herr Scholz gab einen sehr interessanten, lebhaften und aufschlussreichen Überblick über die Arbeit in der psychiatrischen Einrichtung und war offen für alle Fragen der Anwesenden. Eine sehr wichtige Säule in der Einrichtung ist die Konsequenz, mit der den Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren begegnet wird. Mit einem Kartensystem werden konstruktive Tätigkeiten mit grünen Karten belohnt. Mit diesen Karten können sich die Kinder Dinge wie PC spielen oder Gameboy spielen erarbeiten oder aber ihre gelben bzw. roten Karten, die es z.B. für Regelmissachtung gibt eintauschen. Bei dem System geht es nicht um Belohnung und Bestrafung an sich, sondern darum, dass die Kinder erleben, dass ihr Handeln Folgen hat - positiv wie negativ. Ein wichtiges Ziel hierbei ist die Eigenverantwortlichkeit der Kinder zu fördern. Bis zu 12 Kinder und Jugendliche können zeitgleich in der familiär wirkenden Einrichtung „behandelt" werden. Sie werden ganztags betreut und fahren abends in ihre Familien. Die Schwierigkeiten der Betreffenden sind sehr unterschiedlich. Ein Großteil hat Probleme im Bereicht Hyperaktivität / ADHS. Den Kindern steht ein multidisziplinäres Team mit einem Arzt, Psychologen, Pädagogen, Ergotherapeuten und Lehrern zur Verfügung. In den Psychomotorikgruppen haben wir häufig Kinder, die die Tagesklinik besuchen bzw. besucht haben. Somit war es für die Übungsleiterinnen eine wichtige Erfahrung, die Tagesklinik mit ihren Möglichkeiten selbst kennenzulernen. Das Treffen in der Tagesklinik wurde dem Verein zur Bewegungsförderung / Psychomotorik im Kreis Borken aus Projektmitteln des Förderprogramms 1000 x 1000 der Landesregierung NRW ermöglicht.


Praxis-Ideen für den Umgang mit hyperaktiven Kindern
Übungsleiterinnen tauschten sich aus

Am 29. September 2010 trafen sich Übungsleiterinnen des Vereins zur Bewegungsförderung / Psychomotorik im Kreis Borken zu einer Kurzfortbildung zum Thema „Praxis-Ideen für den Umgang mit hyperaktiven Kindern“ in Borken. Diese Fortbildung knüpfte an einen Vortrag von Rüdiger Szymkowiak zum Thema „ADS / ADHS - Die neuen Geißeln der Kinder und Eltern", der im Mai 2010 für die Übungsleiterinnen stattfand. In dem Vortrag stellte der Sozialwissenschaftler heraus, was unter Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADS / ADHS) zu verstehen ist, wie sich die Störung bei Kindern zeigt und welche Maßnahmen ergriffen werden können. Viele Übungsleiterinnen haben in ihren Psychomotorikgruppen Kinder mit ADS / ADHS und sind daher ständig auf der Suche nach geeigneten Ideen für die Bewegungsstunden. Die besten Ideen wurden in der Fortbildung zusammengetragen. Neben intensiven Laufspielen, die mit einfachen Regeln zu spielen sind und viel Power bei den Kindern erfordern, wurden auch Konzentrationsübungen mit dem Seil oder Wurfübungen mit Kastanien vorgestellt. Besonders interessant fanden die Übungsleiterinnen den Einsatz von Isolationsrohren im Rahmen von Bewegungsspielen. Gerade überaktive Jungen haben immer wieder Spaß am Fechten und Isolationsrohre sind hierfür gut geeignet, da sie aus Schaumstoff sind und so keine Verletzungen zu befürchten sind. Darüber hinaus wurden einige Spiele mit Weichböden vorgestellt, die eine intensive Körpererfahrung ermöglichen, z. B. lautete eine Aufgabe, auf Perlensuche zu gehen und sich dabei zwischen zwei Weichböden durchzuquetschen. Die Fortbildungen der Übungsleiterinnen zum Thema ADS / ADHS wurden dem Verein zur Bewegungsförderung / Psychomotorik im Kreis Borken aus Projektmitteln des Förderprogramms 1000 x 1000 der Landesregierung NRW ermöglicht.

Zusammenfassung der Praxisideen vom ÜL-Treffen am 29.09.2010 in Borken

1) Laufspiel „Ärgern"
Alle Kinder laufen durcheinander durch die Halle und versuchen sich gegenseitig zu „ärgern" ohne sich dabei zu berühren oder zu sprechen. Wenn ein Kind stehen bleibt, müssen alle anderen auch stehen bleiben. Wenn ein Kind wieder weiterläuft, laufen alle anderen auch weiter.

2) Fangspiel „Zappelpille"
Ein Kind ist Fänger und verteilt durch Berührung „Zappelpillen", das heißt, sobald ein Kind gefangen wurde, bleibt es auf der Stelle stehen und zappelt mit allen Körperteilen. Es kann erlöst werden, indem es von einem anderen Kind festgehalten wird bis beide bis 5 gezählt haben.

3) Powerspiel „Verliebt sein"
Kinder gehen paarweise zusammen. Partner A bleibt in der Hallenmitte, während Partner B in eine der Ecken der Halle geht. A ist in B verliebt und versucht daher, B zu fangen. Sobald dies gelingt, wechseln die Rollen. B zählt bis 5 und versucht dann, A zu fangen.

Tipp: Evt. nach 2 Runden nochmal neue Partner suchen, falls Leistungsstärke der Kinder nicht zusammenpasst.

4) Spiele / Übungen mit dem Seilchen

  • Seil zur Schnecke legen
  • Mit dem Seil angeln: Ans Ende vom Seil wird ein Bohnensäckchen geknotet, so dass eine Angel daraus wird. In der Halle werden Bierdeckel (oder Papier) verteilt, die geangelt werden (= mit dem Bohnensäckchen den Bierdeckel treffen und dann langsam das Seil zu sich ranziehen). Attraktiver wird die Idee, wenn aus einem Boot heraus geangelt wird. Das Boot ist z. B. eine Weichbodenmatte auf Rollbrettern.
  • Seil am Körper entlang ziehen und damit seinen Körper spüren.

5) Ideen mit Kastanien

  • Kastanienschweif
    Kinder sammeln Kastanien und bringen sie zum Turnen mit. Mit einem Akkuschrauber wird ein Loch in eine Kastanie gebohrt. Aus Krepp-Papier wird ein ca. 10 - 20 cm langer Schweif geschnitten. Das eine Ende wird mit Hilfe einer Heißklebepistole in dem Kastanienloch festgeklebt. So entsteht ein schönes Wurfgerät, mit dem sich gut Zielwerfen üben lässt. Ziele sind z. B.:
    • Zahlen, die auf einer Tapete aufgemalt sind
    • Hütchen, die umgedreht zwischen zwei Bänken eingeklemmt sind. Die Bänke werden schräg in die Sprossenwand eingehängt.
    • Ein aufgespannter Regenschirm, der umgedreht in die Ringe gebunden wird.
  • Vulkanspiel
    Ein Vulkan wird gebaut, in dem z. B. drei Weichböden um ein Tor herum aufgestellt und festgebunden werden. Die Kinder und Kastanien sind mitten in dem Vulkan und werfen die Kastanien durch das Loch oben in die Halle. Anschließend sammeln die Kinder das „Vulkangestein" (= Kastanien) vorsichtig wieder ein und legen damit Bilder.

6) Ideen mit Isolationsrohren
(= Ummantelungen für Heizungsrohre, im Baumarkt erhältlich)

  • Jedes Kind bekommt ein Rohr und versucht, die anderen an den Beinen oder Po zu treffen.
  • Ritterkampf: zwei Kinder balancieren auf einer Bank und versuchen sich dabei so zu treffen, dass ein Kind absteigen muss.
  • Fangspiel: Fänger versucht mit dem Rohr ein Kind zu berühren, dann wechseln die Rollen, das Rohr geht an den nächsten Fänger über. Variante: Fänger versucht möglichst viele Treffer in 1 Minute zu landen.
  • Degenfechten: Zwei Kinder gehen paarweise zusammen. Jedes Kind steht auf einer Matte, sie stehen sich gegenüber und zwischen beiden Matten ist ein kleiner Abstand. Nun üben sie sich im Degenfechten.
  • Rohr an den beiden Enden mit Malerkreppband umwickeln, dadurch entsteht ein Schläger und man kann sich gut Luftballons zuspielen.
  • Der stumme Ritter: Ein Kind steht in der Mitte eines Kreises, bekommt ein Rohr und hat die Augen verbunden. Es bekommt einige Wäscheklammern am Körper festgesteckt. Alle anderen Kinder stehen im Kreis drumherum. Jeweils einer versucht sich anzuschleichen und eine Wäscheklammer zu klauen. Wenn der Ritter es hört, versucht er das Kind mit dem Rohr zu vertreiben. Am Ende wird gezählt, wie viel Wäscheklammern noch am Ritter sind (wie viel konnte er verteidigen?).

7) Bienenkönigin
Die Gruppe wird in zwei Bienenvölker aufgeteilt und verteilt sich auf die Hallenseiten. An den Hallenenden wird jeweils ein kleiner Kasten aufgestellt, auf dem ein Kind als Bienenkönigin steht. In der Mitte der Halle werden ganz viele Wäscheklammern verteilt. Die Bienen fliegen in die Mitte und holen jeweils pro Kind eine Wäscheklammer, die sie an ihrer Königin vorsichtig feststecken. Welche Königin hat nachher die meisten Klammern und ist damit die schönste?

8) Perlentaucher
2 Weichböden werden übereinander gelegt, dazwischen werden Perlen verteilt. Die Kinder stellen sich jeweils an die breiten Seiten der Matten und passen auf, dass die Matten nicht verrutschen bzw. heben die Matten an, wenn der Perlentaucher nicht weiterkommt. Ein Kind versucht, sich von der Längsseite zwischen den Matten durchzuschlängeln und dabei eine Perle zu finden.

Variante: quer zwischen den Matten durchschlängeln (kürzerer Weg) Raupe Nimmersatt schlängelt sich durch die Matten und wird am Ende mit einer Möhre, einem Stück Apfel etc. belohnt (Spruch: „... und sie ist immer noch nicht satt"). Wie oft versuchen es die Kinder?

9) Synchron-Turnen
Kinder gehen paarweise zusammen. Eine Turnbahn wird aus zwei hintereinanderliegenden Weichböden geschaffen. Kinder überlegen sich synchron ausgeführte Übungen auf der Mattenbahn.

10) Ideen mit Reifen

  • Reifen ablegen
    Einige Kinder stehen um einen Reifen herum und haben den Reifen auf ihren Zeigefingern liegen. Sie versuchen gemeinsam, den Reifen auf dem Boden abzulegen. Dabei muss jedes Kind immer Kontakt zwischen Reifen und Zeigefinger haben. Gar nicht so einfach!
  • Reifen drehen
    Alle Kinder legen sich sternförmig um den Mittelkreis auf den Boden und schließen die Augen. ÜL dreht Reifen und Kinder hören, wann der Reifen aufhört sich zu drehen. Dann heben sie die Hand.

Variante: Alle Kinder bewegen sich solange, wie der Reifen sich dreht,dann erstarren sie. Alle Kinder drehen sich mit dem Reifen und sinken langsam zu Boden.

11) Ideen mit Klangschüssel

  • Gespenster/Mumienspiel
    Kinder sind Gespenster oder Mumien, die in Särgen schlafen. Die Särge werden vorher von den Kindern aus Geräten gebaut. Um Mitternacht schlägt die Glocke (= Klangschale) und alle Gespenster / Mumien erwachen und toben durch die Halle. Wenn wieder die Glocke erklingt, gehen die Gespenster / Mumien wieder schlafen.
  • Entspannung mit Klangschüssel
    Klangschüssel auf den Rücken des Kindes legen und anschlagen. Kind spürt die Klangwellen.

12) Ideen mit Bauklötzen

  • Türme bauen, die so hoch wie die Kinder sind.
  • Aufbauten auf Photos nachbauen. Photos liegen in einer Ecke, Baumaterial in der Mitte, es darf immer nur ein Klotz geholt werden.
  • Mit Kapla-Hölzern Wege oder Häuser bauen.

13) Raketenauto
Benötigt wird ein Spielzeugauto, ein Stück von einem Wasserpumpenschlauch (Durchmesser ca. 5 mm), ein Luftballon und ein Gummiband. Der Luftballon wird am Schlauch festgemacht, der Schlauch mit Hilfe des Gummibandes auf dem Dach des Autos befestigt. Durch den Schlauch wird der Luftballon aufgeblasen und dann das Auto auf den Boden gesetzt. Die Luft entweicht und das Auto fährt wie von selbst.

Schwimm- und Spielfest in Velen - Verein beteiligt sich mit Spielstationen
Begeistert nahmen 600 Kinder der Andreasgrundschule Velen und der Basisschool „de Kolibrie" aus Winterswijk am Schwimm- und Spielfest im Freibad Velen teil. Die Lehrer/innen der Andreasgrundschule organisierten diese Veranstaltung, an der sich neben einigen Sportvereinen aus Velen und Ramsdorf auch der Verein zur Bewegungsförderung / Psychomotorik im Kreis Borken beteiligte. Zahlreiche Spielstationen im Wasser und zu Land wurden angeboten. Der Verein betreute mit seinen Übungsleiter/innen drei Stationen. Die Kinder konnten sich auf einer großen Hüpfburg austoben oder ihre Fähigkeiten bei verschiedenen Rückschlagspielen erproben. Darüber hinaus wurde Kleinfeld-Fußball mit einigen Variationen angeboten. Animiert durch die Fußball-WM wurde beispielsweise ein kleines Finale Deutschland gegen Niederlande ausgetragen.

Psychomotorik-Übungsleiterinnen informierten sich über ADS / ADHS
30 Übungsleiterinnen des Vereins zur Bewegungsförderung / Psychomotorik im Kreis Borken lauschten interessiert dem Vortrag von Rüdiger Szymkowiak zum Thema „ADS / ADHS - Die neuen Geißeln der Kinder und Eltern", der am 6.05.2010 in Weseke stattfand. Der Sozialwissenschaftler von der Erziehungswerkstatt Szymkowiak in Bocholt stellte in seinem Vortrag heraus, was unter Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADS / ADHS) zu verstehen ist, wie sich die Störung bei Kindern zeigt und welche Maßnahmen ergriffen werden können. Ausgehend vom Bild des Zappel-Philipps wurden die Kennzeichen der Störung im Bereich Wahrnehmung, Sozialisation und Motorik erarbeitet. Daran angeschlossen zeigte der Referent mögliche Behandlungsmaßnahmen auf und ging dabei sowohl auf Medikamente und eine Umstellung der Ernährung ein als auch auf die therapeutischen Wege. In den fast 100 psychomotorischen Übungsgruppen des Vereins im Kreis Borken sind zahlreiche Kinder mit ADHS, Überaktivität, Konzentrationsschwierigkeiten oder innerer Unruhe vertreten, so dass natürlich insbesondere Tipps für den Umgang mit diesen Kindern in den Bewegungsgruppen von den ÜL gefragt waren. In einer intensiven Diskussion wurden Fragen wie z. B. „Wie baue ich meine Stunden auf / Welche Angebote sind die richtigen für Kinder mit ADHS?" geklärt.

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