KSB Borken e.V.: „Wir bringen Menschen in Bewegung”KSB Borken e.V.: „Wir bringen Menschen in Bewegung”KSB Borken e.V.: „Wir bringen Menschen in Bewegung”
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Gruppenhelfer organisierten Kanuwochenende

11 Gruppenhelfer/innen aus den Sportvereinen im Kreis Borken folgten der Einladung der Sportjugend im KSB Borken und nahmen im Mai 2011 an dem Lehrgang „Gruppenhelfer-Ausbildung Teil 3 (GH III)“ teil. Dieser Lehrgang stand unter dem Motto „Alle in einem Boot“ und wurde in Kooperation mit der Kanuschule NRW durchgeführt. An zwei Wochenenden trafen sich die Jugendlichen, erst in Weseke zur Vorplanung und dann in Wesel, um das Großprojekt „Kanutour“ in Angriff zu nehmen. Dieses zweite Wochenende mit dem Kanuprojekt wurde von den Jugendlichen eigenständig vorbereitet. Dazu wurden beim Vortreffen Planungsgrundlagen vermittelt und ein Einblick in die Finanzierung bzw. Bezuschussung von Kinder- und Jugendarbeit gegeben, wie sie von unterschiedlichen Jugendorganisationen beantragt werden kann. In Kleingruppen wurden dann verschiedene Bereiche wie Anreise, Unterbringung in Zelten, Verpflegung als Selbstversorger, Abendprogrammgestaltung von den Jugendlichen vorbereitet. Dazu fand zwischen den beiden Wochenenden eine rege Kommunikation über moderne Internetplattformen statt, so dass jeder zum Start des 2. Wochenendes (27. – 29.05.2011) anhand einer Packliste mit angemessenem Material und guter Laune in Wesel an der Kanuschule eintraf. Nach dem Zeltaufbau und dem "Ankommen" versuchten sich einige im Baseball, andere wiederum im Wikingerschach, um dann anhand der Reflexion der Vorbereitungsarbeiten die Grundlagen der Kommunikation nochmals praktisch zu erfahren. Der Abend klang bei Spielen im Zelt gemütlich aus. Am zweiten Tag ging es zum Auesee, wo ein Mitarbeiter der Kanuschule die Einführung ins Kajakfahren durchführte. Da das Wasser noch sehr kalt war, verspürte zunächst keiner große Lust, an den Kenter- und Wasserspielen teilzunehmen, letztendlich war aber doch jeder dabei. Besonders beim Kanupolo griffen alle beherzt ein. Eine wichtige Einheit für den nächsten Tag war das Erlernen der Technik, wie man nach dem kentern wieder ins Boot gelangt.


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Veranstaltungen

Bericht zur Berlinfahrt

Am Mittwoch, den 22.06.2011 war es endlich soweit, die Fahrt der Sportjugend im KSB Borken nach Berlin konnte beginnen. Morgens um 6 Uhr trafen sich die ersten der 50 Teilnehmer/innen aus dem Kreis Borken am Borkener Bahnhof, um auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Johannes Röring für vier Tage nach Berlin zu fahren. Die Fahrt zur politischen Bildung richtete sich an Mitarbeiter/innen in der sportlichen Jugendarbeit, denen mit diesem Berlin-Besuch für ihr Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit gedankt werden sollte. Mit dem Bus ging es zunächst nach Ahaus, um die restlichen Teilnehmer/innen einzusammeln. Dann fuhr Alfons Kleingries vom Busunternehmen Bussmann die Gruppe sicher nach Berlin und stimmte die Teilnehmenden während der Fahrt auf die wichtigsten Punkte in Berlin ein. Um 13.45 Uhr wurde das Hotel Holiday Inn erreicht, wo die Gruppe bereits von Frau Lorenz erwartet wurde, die für die nächsten Tage die Reisebegleitung übernahm. Nach dem Check-in und einem ersten Frischmachen ging es nachmittags weiter zum Informationsgespräch im Bundesministerium des Innern. Dort stellte Christian Papsthart anhand seines persönlichen Werdegangs die einzelnen Abteilungen mit ihren Aufgabenschwerpunkten und den Aufbau des Ministeriums dar. Anschließend ging es weiter mit einer Spree-Rundfahrt mit integriertem Abendessen. Trotz des wolkenbruchartigen Regens gab es viel an den Ufern der Spree zu sehen und wurde auf lustige Art und Weise vom Skipper erläutert. Mit Ende der Spree-Rundfahrt endete auch der Regen, so dass alle Teilnehmer/innen, die nicht zu müde waren, den Abend noch in diversen Kneipen oder an anderen kulturellen Punkten ausklingen ließen. Am Donnerstag, den 23.06.2011 genossen alle Teilnehmenden das ausgiebige Frühstück im Hotel. Um 9.30 Uhr startete dann die Stadtrundfahrt, die an politischen Gesichtspunkten orientiert war. Gerade Teilnehmer/innen, die zum ersten Mal in Berlin waren, bekamen auf diesem Wege einen guten Überblick von den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Unterbrochen wurde die Rundfahrt von einem sehr interessanten Informationsgespräch in der Bundeszentrale für politische Bildung unter Leitung von Marko Michel. In 1,5 Stunden gab er der Gruppe einen Einblick in das Thema „EU und Finanzen“, das natürlich stark geprägt war von den aktuellen Entwicklungen in Griechenland. Ob es der Gruppe gelingen würde, eine Lösung für Griechenland zu finden, war eine der Fragen, der man sich in der lebhaften Diskussion stellte. Nach einem kurzen Besuch im Medienzentrum der Bundeszentrale für politische Bildung ging es weiter zum asiatischen Mittagessen im Restaurant TAJSU. Anschließend wurde die Stadtrundfahrt fortgesetzt. Um 16.15 Uhr hieß es dann: „Sicherheits-Check am Reichstagsgebäude“. Nachdem alle Personalausweise kontrolliert und alle Messer und sonstigen gefährlichen Gegenstände eingesammelt waren, fand sich die Gruppe zur Besichtigung des Plenarsaals ein. Sehr kurzweilig wurden die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments in einem Vortrag eines Mitarbeiters erläutert. Dann war es soweit, die Besucher/innen aus dem Kreis Borken trafen auf den Bundestagsabgeordneten Johannes Röring. Im Rahmen einer einstündigen Diskussion erfuhren die Anwesenden mehr über die Arbeit des Abgeordneten, über den Ablauf einer Sitzungswoche und über seine Sichtweise zu Themen wie Bildungspaket, Energiewende, Landwirtschaft, Genmanipulation, öffentlichem Nahverkehr im Kreis Borken und vieles mehr. Herr Röring begleitete dann die Gruppe auf die Dachterrasse des Reichstags zum offiziellen Fototermin und zur Besichtigung der Glaskuppel. Nach kurzer Verabschiedung machte sich die Gruppe zu Fuß auf den Weg zum Abendessen im Alt-Berliner Wirtshaus und ließ anschließend den Abend in bekannter Weise ausklingen. Am Freitag, den 24.06.2011 ging es früh morgens in den Stadtteil Berlin-Lichtenberg zum Besuch der Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, hinter der sich die ehemalige Stasi-Zentrale mit dem Büro von Erich Mielke befand. Trotz Umbaumaßnahmen in der Gedenkstätte gelang es der Führerin, der Gruppe einen informativen Einblick in den Aufbau und die Arbeitsweise der Stasi zu vermitteln. Im Anschluss ging es zum Mittagessen ins Wirtshaus Fünf-Ländereck, das leider sehr enttäuschend war. Nichtsdestotrotz ging es weiter zum nächsten Programmpunkt, dem Jüdischen Museum. Nach dem Sicherheits-Check gab es eine kurze Einführung in den Aufbau der Ausstellung und in die Architektur des Gebäudes und dann konnte jeder auf eigene Faust das Museum erkunden und einen Eindruck vom jüdischen Leben von der Vergangenheit bis heute bekommen. Der Rest des Tages war zur freien Verfügung und wurde von den Teilnehmer/innen sehr unterschiedlich genutzt: Shopping-Touren im KaDeWe, verspätetes Mittagessen oder Kaffeetrinken im Sony-Center, Besuch der Hackeschen Höfe, Testen der verschiedenen Cocktail-Bars in der Oranienburger Straße oder am Alexanderplatz, Eintauchen ins Berliner Nachtleben etc. Nach kurzer Nacht hieß es dann am Samstag, den 25.06.2011, im Hotel auszuchecken und alle Koffer wieder im Bus zu verstauen. Letzter Programmpunkt war der Besuch der ständigen Ausstellung im Deutschen Historischen Museum, in der die Deutsche Geschichte vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die heutige Zeit sehr imposant dargestellt wurde. Zurück am Bus gab es dann noch für jeden Teilnehmenden ein Lunchpaket vom Restaurant Butterstulle, bevor die Heimreise angetreten wurde. Am Samstag Abend erreichte die Gruppe wieder den Borkener Bahnhof und bedankte sich ein letztes Mal beim Busfahrer Alfons für die sichere Fahrt, bevor alle von einander Abschied nahmen. Ein gemeinsames Fazit konnten alle Teilnehmer/innen ziehen: sie hatten eine sehr interessante und informative Fahrt nach Berlin erlebt und würden jederzeit wieder mitfahren, wenn es das nächste Mal heißt: „Wir fahren nach Berlin!“

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